Takanori Komatsu (Meiji University) verglich in seinem Beitrag die Reaktionszeit auf aufsteigende bzw. abfallende Beep-Sounds (ASEs – Artificial Subtle Expressions) mit der Reaktionszeit auf menschliche Sprache bei der Interaktion in Spielen. Hintergrund dieser Untersuchung ist, dass Beep-Sounds einfach und kostengünstig erzeugt werden können und sprachlich universell einsetzbar sind. Sie funktionieren seiner Erfahrung nach in fast allen Sprachregionen der Welt.

ASEs are easy to implement, intuitive and universal expressions.

Im Ergebnis der Untersuchung (n=140) zeigte sich, dass Japaner Beep-Sounds in Spielen schneller interpretieren und darauf reagieren können, als auf Sprache.

Kategorien: Menschliches Verhalten

Ulf Schubert

Ulf ist Experte für Design Management, User Experience und Design Thinking. Aktuell ist er als Head of UX bei DATV für die User Experience der DATEV Produkte verantwortlich. Davor hat er mit seiner Agentur openeyes bzw. später bei SirValUse Unternehmen, wie z.B. eBay, Microsoft, OTTO, Axel Springer und MINI, zu User Experience, Innovation und Design beraten. Er engagiert sich über Bitkom und German UPA für besseres Digital Design in Deutschland. Er teilt seine Erfahrungen über Vorträge auf Konferenzen und Trainings. Er ist einer der Gründer und Organisatoren des UX Stammtisch Franken.