Building Skills While Building Products – Continual Learning in an Agile Environment

Fred Breecher beschrieb auf der Leading Design 2018 seine Erfahrungen bei der persönlichen Weiterentwicklung von Designern und Designteams.

Seine Vorgehen dabei basiert auf experimentalem Lernen:

Experiential learning is the process of learning through experience, and is more specifically defined as „learning through reflection on doing“. Hands-on learning is a form of experiential learning but does not necessarily involve students reflecting on their product. – wikipedia

Er bevorzugt diese Form des Lernens, da sie unterschiedliche Lerntypen unterstützt und nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch gleich praktische Erfahrungen vermittelt. Wird diese Lernform mit Coaching verknüpft wird, ergibt sich auch gleich eine gute Chance zukünftige Führungskräfte zu erkennen.

In agilen Organisationen sieht er häufig folgende Herausforderung für das Lernen: begrenzte Weiterbildungsbudgets, Spezialisierung von Rollen und die Geschwindigkeit des Entwicklungsprozesses.

Wenn man aber agile Organisationen aus einer anderen Sichtweise betrachtet, dann ergibt sich die ideale Umgebung fürs Lernen. Er verglich dazu das Montesori-Konzept für Schulen mit Systemen für die Unterstützung von agilen Entwicklungsprojekten, wie z.B. Jira. Die Prinzipien, die Lernen in agilen Umgebungen fördern, sind:

  • Teams teilen woran sie arbeiten.
  • Alle Arbeit, die getan werden muss, ist sichtbar.
  • Manager arbeiten mit Designern daran, was sie lernen wollen.
  • Designer suchen nach Möglichkeiten zu lernen und weisen diese sich selbst oder jemanden anderen zu.

Er empfiehlt die Verwendung von Kompetenzmodellen oder Entwicklungsleitfäden, die Mitarbeitern dabei helfen selbst erkennen zu können, wo sie hinsichtlich ihrer Kompetenzen stehen und was sie lernen wollen/sollten.