Kategorie-Archiv: Aktuelle Nachrichten

Berufsbegleitende Weiterbildung und Studiengänge für angehende UX Professionals

Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe berufsbegleitender Weiterbildungs-Programme mit Abschluss und Studiengänge für angehende User Experience und Usability Spezialisten in Deutschland. Ich habe Euch eine Liste der mir bekannten Anbieter zusammengestellt:

Berufsbegleitende Weiterbildungen mit Abschluss

  • artop: Usability & User Experience Professional (Mehr Infos) – Über die Ausbildung bei Artop habe ich von mehreren Teilnehmern ausschließlich sehr positive Bewertungen gehört.
  • Fraunhofer Fit: Zertifizierter Spezialist für Usability und User Experience Testing, Zertifizierter Spezialist für User Requirements Engineering, Zertifizierter Spezialist für Interaktions- und Informationsdesign, Zertifizierter User Researcher, Zertifizierter Usability Engineer (Mehr Infos)
  • HDU Deggendorf: Hochschulzertifikat Usability Engineer (Mehr Infos) – Über die Ausbildung an der HDU habe ich von Teilnehmern positive bis sehr positive Bewertungen gehört.
  • knowledge department: iBUQ Certified Professional for Usability Engineering (Mehr Infos zur Ausbildung, Mehr Infos über IBUQ)
  • Usability Academy: Usability & UX Experte (Mehr Infos)
  • Technische Hochschule Nürnberg – Georg Simon Ohm: Usability Engineering (Mehr Infos)
  • uxperten/IHK Köln: Usability Engineer (IHK) (Mehr Infos); User Experience Manager/in (IHK) (Mehr Infos)
  • XDi: UX 360° – Certified UX & Usability Expert (Mehr Infos)

Studiengänge

  • Hochschule Rhein-Waal: Master Usability Engineering, M. SC. (Mehr Infos)
  • TU Berlin: Studiengang Human Factors (M.Sc.) (Mehr Infos)
  • Technische Hochschule Ingolstadt: Bachelor User Experience Design (Mehr Infos)
  • Universität Siegen: Master Human Computer Interaction (Mehr Infos)

Die Liste erhebt – wie immer – keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Falls ich einen Anbieter übersehen habe, bitte melden.

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German UPA: Wie wird man eigentlich UX/Usability Professional?

Mein Blick auf User Experience in 2017

Es ist mal wieder an der Zeit die Glaskugel rauszuholen und wie im letzten Jahr einen Blick auf das Jahr 2017 zu werfen.

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In den letzten 12 Monaten haben mich Themen wie Agile User Research und Design Thinking im Rahmen der Digitalisierung sehr stark beschäftigt. Ich denke, dass sich diese Themen in 2017 fortsetzen und konkretisieren werden.

Die Suche nach dem nächsten großen Ding

Ich beobachte aktuell zahlreiche Unternehmen, die erkennen, dass ihre Geschäftsmodelle in einer digitalisierten Welt keine großen Überlebenschancen bieten. In 2017 wird sich daher die Suche nach einer Überlebensstrategie in einer digitalisierten Welt, neuen Geschäftsmodellen oder einfach nach dem nächsten großen Ding fortsetzen. Ich gehe davon aus, dass in diesem Jahr zunehmend mehr Unternehmen mit diesen Veränderungen konfrontiert werden, da sich mehr und mehr herauskristallisieren wird, was der aktuelle Wandel tatsächlich bedeuten kann.

Aus meiner Sicht macht genau das 2017 zu einem wundervollen Jahr für UX Professionals (Designer, User Researcher, Requirements Engineers, UX Manager, Information Architects, …). Zum einen erwarte ich, dass zunehmend mehr Unternehmen UX Professionals einstellen werden, um den anstehenden Herausforderungen begegnen zu können. In Zeiten, in denen sich gestandene Unternehmen technologisch auf Augenhöhe gegenüberstehen, macht die User oder Customer Experience eines Angebotes den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg im Markt. Das wird sich für UX Professionals in einem sehr guten Angebot an UX-Stellen im Arbeitsmarkt bemerkbar machen. Für die Unternehmen bedeutet es leider auch, sich auf einen anhaltenden Wettbewerb um gute UX Professionals einzustellen. Zum anderen erwarte ich, dass es für interne UX Professionals spürbar einfacher wird, die Disziplin User Experience oder Anforderungen hinsichtlich UX zu platzieren. Als UX Professionals verfügen wir über das Handwerkszeug, das notwendig ist, um die anstehenden digitalen Herausforderungen zu meistern – von Kreativmethoden zur Ideenentwicklung über die Ideenvisualisierung bis zur Veränderung von Organisationen durch Design. 

Conversational User Interfaces

Für 2017 erwarte ich außerdem, dass sich neben den klassischen grafischen User Interfaces auch Conversational User Interfaces, wie Chatbots oder digitale Assistenten, etablieren werden. Dies wird UX/UI Designer vor eine große Herausforderung stellen, denn die Conversational User Interfaces werden meist in das Angebot eines anderen Herstellers oder Ökosystembetreibers eingebettet sein. Wenn der Chatbot via Skype oder WhatsApp oder der digitale Assistent via Amazon Alexa sein sprachliches Interface zum Kunden öffnet, dann sind es nur noch die Worte, Klang und manchmal ein paar wenige standardisierte Bedienelemente mit denen sich das Kundenerlebnis gestalten lässt. Die visuelle Gestaltung dieser Interfaces wird oft nicht in den Händen derer liegen, die ein solches Interface gestalten. Die Persönlichkeit eines Chatbots oder Conversational User Interfaces wird zum wesentliche Gestaltungsmittel. Es geht um Tonalität, Wort- bzw. Zeichenwahl, Stimme, Klang, Schreibstil und Reaktion auf emotionales Verhalten (Höflichkeit, Ärger, …). Es geht darum, dass der Anwender eine emotionale Beziehung zum Chatbot oder digitalen Assistenten und damit zur Marke aufbauen kann. Im Grunde sind das die Gestaltungsmöglichkeiten mit denen Synchronsprechern, Radiomoderatoren, Schriftsteller oder Schauspieler bestens vertraut sind. Ein guter Grund für einen Blick über den eigenen Tellerrand.

Künstliche Intelligenz braucht Vertrauen

2017 wird das Jahr, in dem es so einfach wie noch nie sein wird, intelligente Produkte zu entwickeln. Seit Monaten schießen Frameworks für künstliche Intelligenz und KI-Bauteile für Ökosysteme aus dem Boden. Diese machen es einfacher schlaue digitale Assistenten, ChatBots, Empfehlungssysteme oder Bild-/Spracherkennung in das eigene Produktangebot zu integrieren.

Es wäre doch fast zu schön, wenn es da nicht ein großes ABER gäbe. Sicherlich eröffnet uns das in vielerlei Hinsicht große neue Möglichkeiten. ABER, was nützt das alles, wenn die Anwender kein Vertrauen in diese künstliche Intelligenz aufbauen können. Was nützt es, wenn sich der Nutzen oder der Sinn nicht erschließt. 

Nutzer von intelligenten Systemen sollten im ersten Schritt die Möglichkeit bekommen grob zu verstehen, wie das System funktioniert. Sie müssen sich den Nutzen und die Grenzen durch ein eigenes mentales Modell erschließen können. Erst dann können die Systeme durch berechenbare und zuverlässige Reaktionen sich ihr Vertrauen verdienen. Produktgestaltung und Marke werden bei diesem Vertrauensaufbau einen wesentlichen Beitrag liefern müssen.

Eine Maschine kann immer nur so intelligent sein, wie sie trainiert wurde und wie es ihr ihre Anwender zutrauen.

Für klassische UX-Designagenturen beginnt der Winter

Nicht nur weil es gerade draußen mächtig kalt ist, beginnt für klassische Designagenturen im Bereich UX/UI Design der Winter. Ich beobachte um mich herum, dass immer mehr Unternehmen die Relevanz von UX erkannt haben und eigene Ressourcen dafür aufbauen bzw. Mitarbeiter mit den entsprechenden Fähigkeiten einstellen. Digitale Unternehmen besitzen mehr Wissen über Design und haben deutlich höhere Erwartungen. Sie verstehen besser, was sie einkaufen und welche Kosten wo entstehen. Das stellt klassische Designagenturen vor ein Problem: Die wertvolle Dienstleistung „UX Design“ kann der Kunde längst selbst und muss sie nicht mehr teuer einkaufen. Klassische Vertriebsmodelle bei denen der Kunde sein Problem mangels eigener Kapazität oder Fähigkeit bei einer Designagentur abgeben muss und am Ende eine mehr oder weniger passende Lösung erhält, werden immer weniger funktionieren und auch nicht nachhaltig wirken … aber das war in dieser Art der Zusammenarbeit im UX Design ja schon bisher nur selten zu beobachten.

Natürlich wird es weiterhin UX-Designagenturen geben und brauchen. Der frische Blick von außen wird auch weiterhin in der Produktgestaltung bzw. im UX Design ein notwendiges und lukratives Geschäft sein. Ich glaube jedoch, dass in den kommenden Monaten die Agenturen im Bereich UX Design das beste Geschäft machen werden, die sich auf diese geänderte Situation eingestellt haben. 

Es wird neben der Konzeption und Gestaltung von User Interfaces häufiger darum gehen Unternehmen methodisch, fachlich und organisatorisch für erfolgreiche Produktgestaltung zu befähigen. Aus meiner Sicht als Kunde glaube ich, dass UX-Designagenturen zukünftig erfolgreich sein können, wenn sie auf den Designfähigkeiten bzw. dem Wissen ihrer Kunden aufbauen und sie durch Impulse sowie Methoden zur passenden Lösung begleiten.

Future Mobility Days 2017

Vom 10.-11. Februar 2017 finden im Museum für Kommunikation in Nürnberg die Future Mobility Days statt. In 36 Stunden wird in einer Kombination aus BarCamp, Design Thinking Jam und Hackathon an der Mobilität von Morgen gebastelt. Es werden ca. 150 Teilnehmer erwartet, die gemeinsam live erlebbare Konzepte, Prototypen, Apps und sogar Hardware-Komponenten entwickeln, diskutieren und pitchen.

Unsere Städte sind in Bewegung. Und die Art, wie wir uns fortbewegen, hat einen elementaren Einfluss darauf, in welche Richtung es geht: Parkplatzsuche oder Handyticket? Carsharing oder Zweitwagen? Ladesäule oder Tankstelle? Pendeln mit dem Fahrrad oder doch ein Häuschen im Grünen?

Überall wird darüber geredet, welche Veränderungen, Chancen oder Herausforderungen die Digitalisierung auf dem Gebiet der Mobilität mit sich bringen mag. Doch wir finden, es wurde genug geredet. Es ist Zeit, aus Visionen erlebbare Prototypen zu machen.

Deshalb wird auf den Future Mobility Days am 10. und 11. Februar 2017 Mobilität nicht nur neu gedacht – hier wird selbst Hand angelegt!

Mit den Future Mobility Days wollen wir den Austausch zwischen Unternehmen, Startups, Wissenschaft, Entwickler_innen, User Experience Designer_innen, sowie Vertreter_innen aus Politik und Gesellschaft in D/A/CH fördern. Durch die Kombination verschiedener Formate werden alle Teilnehmenden dazu angeregt ihre gewohnten Bahnen und Disziplinen zu verlassen und Mobilität anders zu denken.

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Future Mobility Days am 10. und 11. Februar

Die „Mensch und Computer 2017“ ruft – Call for Speaker

Die Mensch und Computer ruft. Eine der größten europäischen HCI-Konferenzen wirft ihre Schatten voraus. In diesem Jahr steht die Konferenz unter dem Motto „Spielend einfach interagieren“ und findet in Regensburg statt. Bis April 2017 können wieder Beiträge für den Praxisteil der German UPA bzw. Langbeiträge für den wissenschaftlichen Teil der Konferenz eingereicht werden. Für wissenschaftliche Poster, Demos, Videos und Tutorien genügt eine Einreichung bis Juni 2017.

Als Vortragsthemen sind in diesem Jahr beispielsweise denkbar:

  • Usability/UX im Unternehmen
  • Strategisches UX / Usability Engineering
  • Agile & Lean UX
  • Usability/UX Methoden
  • Barrierefreiheit
  • Best Practices
  • Design Utopien
  • Service Design
  • Erfahrungsberichte zu Projekten
  • Karriere als UX Professional

Ausführlichere Informationen zum Einreichungsprozedere sowie entsprechende Vorlagen für den Praxisteil der German UPA (Abstract-Formular, Beitragsvorlage, etc.) findet Ihr hier:

http://muc2017.mensch-und-computer.de/cfp/usability-professionals

Infos zu den Beitragsformen und zum Einreichungsprozedere für den wissenschaftlichen Teil sind hier verfügbar:

http://muc2017.mensch-und-computer.de/cfp/mensch-computer-interaktion

Die Termine im Detail

UP – Beitragsvorschläge mittels Abstract-Formular: 1. April 2017
MCI – Langbeiträge, Workshops: 1. April 2017
MCI – Kurzbeiträge (Poster), Demos, Videos, Tutorien: 3. Juni 2017

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Call for Papers Konferenz „Mensch und Computer 2017“

BITKOM UUX „UX im Spannungsfeld IoT“ – Call for Speakers

Am 15. Februar 2017 findet von 10:30 bis 17:00 Uhr wieder ein Treffen des BITKOM Arbeitskreises Usability & User Experience (UUX) unter dem Motto „Paradigmenwechsel oder Buzzword: UX im Spannungsfeld IoT“ statt. Dieses Mal findet es bei der adesso AG in der Stockholmer Allee 20 in Dortmund statt.

Für dieses Meeting werden noch Sprecher gesucht:

Die Vernetzung und Miniaturisierung von Sensoren und Aktuatoren, zunehmende Rechnerleistung und sinkende Kosten ermöglichen immer vielfältigere Interaktionsformen. Gehören Maus und Monitor also schon bald der Vergangenheit an? Werden wir anstelle dessen zukünftig mit Geräten in einer erweiterten Realität per Sprache kommunizieren? Oder reden die Geräte überhaupt noch mit uns und nicht viel mehr über uns und wissen so bereits automatisch, was autonom zu tun ist? Wir freuen uns auf Ihren Vortragsvorschlag rund um:

  • Internet der Dinge: Interaktion mit vernetzten Systeme
  • Predictive und Anticipatory: User Experience durch Machine Learning und “Empathie”
  • Konzeption und Prozesse: Hand in Hand mit dem Benutzer

Als Einreichung genügt ein prägnanter Titel und ein kurzes Abstract (3 bis 5 Sätze), aus dem hervorgeht, welche der Fragen Sie beantworten wollen und welchen Background Sie und Ihre Unternehmung in diesem Bereich haben.

Bitte reichen Sie Ihre Vortragsvorschläge bis zum 13. Januar 2017 EOB via Mail (f.termer@bitkom.org) ein.

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Arbeitskreis Usability & User Experience (UUX)

Am 10.11. ist World Usability Day

An jedem zweiten Donnerstag im November ist World Usability Day … und das jetzt schon zum 12. Mal. Dieses Jahr finden in 40 Ländern rund 200 kostenfreie Veranstaltungen zum Thema „Sustainable User Experience (UX)“ oder „Green UX“ statt. Auf diesen Veranstaltungen erwarten Dich inspirierende Vorträge, anregende Diskussionen, lehrreiche Workshops und wertvolle Gespräche rund um Usability und User Experience.

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„To ensure that technology helps people live to their full potential and helps create a better world for all citizens everywhere.“ (WorldUsabilityDay.org)

Finde eine Veranstaltung ganz in Deiner Nähe

World Usability Day 2016 in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Berlin – Leuchtender Stern für Design Thinker und Service Designer

Auch wenn Berlin nicht mehr die Startup-Hauptstadt Europas zu sein scheint, erlebe ich in letzer Zeit immer mehr große gestandene Unternehmen, die sich die Startup-Atmosphäre zunutze machen wollen. Es werden Acceleratoren gestartet, Labs initiiert oder einfach nur trendige Büros eröffnet. So richtig verstehen konnte ich das bisher irgendwie nicht. Schließlich kenne ich kein gestandenes Unternehmen, dem die Eröffnung einer Außenstelle oder die Gründung eines verrückten Forschungsteams an einem innovationsfreudigen Brennpunkt zur grundlegenden Erneuerung verholfen hätte.

Nachdem ich mich aber eh auf die Suche nach Dienstleistern für unsere Schatzsucherwochen machen muss, habe ich letzte Woche mal einen kleinen Blick in die Berliner Startup-Szene geworfen.

Auf meinem zweitägigen Trip durch mehrere Berliner Unternehmen ist mir eine sehr aktive Design Thinking- und Service Design-Szene begegnet. Nicht nur, dass es zahlreiche passende Meetups und Jams mit teilweise mehreren hundert Teilnehmern gibt. Aus der Design Thinking-„Keimzelle“ des Hasso-Plattner-Institutes in Potsdam hat sich eine interessante Community von Menschen entwickelt, die eine ganz neue Sicht auf die Organisation und den Betrieb von Unternehmen sowie die Prozesse der Produktentwicklung haben.

Ruhm und Euros werden zu gleichen Teilen im Team verteilt. – aus „Digital Innovation Playbook“

Sie arbeiten in einer Community als Dienstleister für anderen Unternehmen und kommen dabei komplett ohne Hierarchien aus. Allein das Erstgespräch war für mich eine begeisternd neue Erfahrung. Anstelle eines klassischen Vertriebsgesprächs auf der Ebene Agenturleitung-Kunde habe ich Gespräche erlebt, die geprägt waren von der fachlichen Kompetenz der Gesprächspartner, gegenseitigem Verständnis und dem Gefühl nicht als reine Einnahmequelle oder schlimmer noch als ahnungsloser und hilfloser Kunde gesehen zu werden. Diese Agenturen – wenn man sie überhaupt noch so nennen kann – verkaufen nicht einfach eine schnöde Dienstleistung, die sie für Kunden erbringen. Sie verkaufen die gemeinsame Suche nach neuen und spannenden Produktideen mit Hilfe von Denkansätzen sowie Methoden aus dem Service Design und Design Thinking. Sie versprechen gemeinsam mit ihren Kunden frischen Wind zu erzeugen, mit dem sich aus dem Unternehmen heraus die Krusten der eingefahrenen Unternehmensorganisation aufbrechen und Erneuerung erreichen lassen.

Aber es waren nicht nur die Menschen und ihre Denkweise, die mich begeistert haben. Die praktischen Räumlichkeiten dieser Unternehmen mit dem Charm alter Hinterhof-Fabrikgebäude sowie die schicken Berliner Lokale haben mich dann restlos überzeugt. Ich verstehe jetzt den Reiz, den das Berlin Startup-Flair auf große Unternehmen ausübt.

Ok, mich hat wahrscheinlich auch das Berliner Startup-Flair in seinen Bann gezogen. Ich glaube zwar immer noch, dass die Eröffnung einer Außenstelle in Berlin kein Garant für Innovation ist … aber sich vom Gründergeist in Berlin durch eine Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Design Thinkern und Service Designern anstecken zu lassen, ist auf jeden Fall nicht verkehrt.

By the way

Bei meiner Recherche bin ich übrigens auf ein spannendes Buch von „Dark Horse Innovation“ gestoßen. Das Buch beschreibt eine sehr praxistaugliche Umsetzung des Design Thinking-Ansatzes sowie zahlreiche Methoden … fast schon eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Entwicklung von digitalen Produkten.

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Mein Fazit: Sehr lesenswert