Kategorie-Archiv: Medical Usability

Der iPod als persönliches Gesundheits-Informationssystem


(Screenshot: recordsforliving.com)

E-Health-Insider berichtete über ein Informationssystem für Medizinische Daten namens HealthFrame, welches im privaten Umfeld von Patienten zur Verwaltung ihrer persönlichen Daten werden eingesetzt kann. Da sich das System an eine jüngere Zielgruppe richtet, ist auch eine Möglichkeit vorgesehen, die Daten auf einen Ipod zu übertragen und dort zu nutzen.

HealthFrame is described as a software system designed to permanently record, organise and help users, and those to whom they permit access, to understand their personal health more easily and completely. Suppliers, Records for Living claim “2.1 is the only commercially available personal health record to support iPod connectivity.”

Siehe auch:

iPod access to health records launched in US
HealthFrame™ – The Family Health Organizer

3. Medical Weblog Award


(Screenshot: www.medgadget.com)

Medgadgetcom hat zusammen mit Thinklabs Medical den 3. Medical Weblog Award ausgerufen. Zu den Preisen gehören u.a. ein elektronisches Stethoskop und ein iPod Nano.

Welcome to the third annual Medical Weblog Awards! These awards are designed to honor the very best in the medical blogosphere, and to highlight the diverse world of medical blogs.
The categories for this year’s awards will be:
* Best Medical Weblog
* Best New Medical Weblog (established in 2006)
* Best Literary Medical Weblog
* Best Clinical Sciences Weblog
* Best Health Policies/Ethics Weblog
* Best Medical Technologies/Informatics Weblog
* Best Patient’s Blog (a new category this year)
Nominations are now accepted in the comment section of this post. When nominating, please indicate blog’s name and URL. A blog can participate in more than one category, so please indicate which one(s).
The following timeline will be observed:
* Nominations will be accepted until Sunday, December 31, 2006.
* Polls will be open from Wednesday, January 3, 2007 and will close at midnight on Sunday, January 14, 2007 (PST).
* Awards will be announced on Friday, January 19, 2007.
This year’s awards are being sponsored by Thinklabs Medical and Medgadget. Thinklabs will be giving a complete Thinklabs Stethoscope Recording Package to the winner of the Best Medical Weblog. The prize includes a Thinklabs ds32a Electronic Stethoscope and a 2GB Apple iPod Nano with a Micromemo recording accessory.

Siehe auch:

The 2006 Medical Weblog Awards
The 2006 Medical Weblog Awards Nominees

Medica: Telemedizin für Herz-Kreislauf-Patienten


(Screenshot: iis.fraunhofer.de)

Die Fraunhofer-Institute FIT, IAO, IBMT, IIS und IPMS präsentieren das mobile Telemonitoring-System senSAVE. senSAVE soll Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Alltag unterstützen, ihre Selbstständigkeit erhöhen und sie vor Notfällen schützen. Erreicht wird die „Rundum-Überwachung“ des Gesundheitszustands durch am Patienten angebrachte, funkvernetzte Sensoren. Eine Online-Anbindung alarmiert im Bedarfsfall die betreuende Servicestation.
Um ein EKG mit hohem Tragekomfort und mit möglichst geringer Belastung für den Patienten abzuleiten, wurde ein 3-Kanal-EKG-Sensormodul in ein körperangepasstes Hemd integriert. Dabei kommen speziell entwickelte hautverträgliche Trockenelektroden zum Einsatz.
Besonderes Augenmerk wurde auf gute Langzeit-Trageeigenschaften gelegt. Durch die besondere Bauart der stark miniaturisierten EKG-Elektronik schmiegt sich diese an den Körper an. Bis auf den Akku kann die Elektronik während der Wäsche im Hemd verbleiben.
(…)
Im Rahmen der Medica stellt das senSAVE(r)-Team der Fraunhofer-Gesellschaft vom 15. bis zum 18. November in Düsseldorf die Ergebnisse der gemeinsamen Projektarbeit vor.

Siehe auch:

Personal Health Care – Sicherheit und Behandlungsoptimierung für Herz-Kreislauf-Erkrankte

TeleHealth – Internationale Kongressmesse für telemedizinische Anwendungen und Technologien

Die Deutsche Messe AG, Hannover, ruft parallel zur CeBIT eine neue Kongressmesse ins Leben: Die „TeleHealth“ wird erstmals vom 19. bis 20. März 2007 im Convention Center auf dem Messegelände in Hannover stattfinden. Die internationale Kongress­messe stellt zwei Tage lang telemedizinische Anwendungen und Tech­nologien in den Mittelpunkt und ergänzt damit als eigenständige und themenspezifische Veranstaltung die Angebotspalette des Themenkomplexes „eHealth“ im Public Sector Parc der CeBIT.
Die TeleHealth ist europaweit die erste Veranstaltung, die sich aus­schließlich mit telemedizinischen Produkten und Anwendungen ausein­ander setzt. Dabei fokussiert die Deutsche Messe AG als Veranstalterin die Schwerpunkte chronische Krankheiten, häusliche Pflege und Ge­sundheitsvorsorge. Damit nimmt sie einen äußerst attraktiven Markt ins Visier: Nach aktuellen Studien verursachen die chronisch Kranken (das sind rund 20 Prozent aller Kranken) 80 Prozent der Kosten im Gesund­heitssystem, Tendenz steigend. Ein Großteil der Kosten wird hierbei durch administrative Leistungen verursacht.
Experten sehen in der Telemedizin das zentrale Service- und Informa­tionsinstrument zur Steuerung und Optimierung des Informationsflusses zwischen Patient, Krankenhaus und niedergelassenem Arzt – und prog­nostizieren der Branche erhebliche Wachstumschancen. Voraussetzung für dieses Wachstum ist jedoch unter anderem eine internationale Standardisierung im Sinne der Interoperabilität der Systeme – auch dieses Thema wird die TeleHealth umfassend behandeln.
„Mit der TeleHealth schaffen wir deshalb eine äußerst attraktive Platt­form für Führungskräfte in Krankenhäusern, Spezialkliniken, Reha-Zentren, Altenpflegezentren sowie bei Krankenkassen und den privaten Pflegediensten“, ist Ernst Raue als verantwortlicher Vorstand bei der Deutschen Messe AG überzeugt. Zur Erstveranstaltung werden rund 500 Kongress­teilnehmer und 50 Aussteller erwartet.
Ziel der Deutschen Messe AG ist es, den führenden europäischen Bran­chentreff für Telemedizin in Hannover zu etablieren. Dies sehen die Organisatoren insbesondere auch durch die Parallelität zur CeBIT gewährleistet. „Mit der Durchführung der TeleHealth während der CeBIT erreichen wir von Beginn an eine hohe Fachbesucherqualität und -quantität und damit die maximale Wahrnehmung des Themas in der Fachwelt sowie die Anwesenheit hochrangiger politischer Entscheidungsträger“, erläutert Raue die Synergien, die sich aus dem gemeinsamen Veranstaltungstermin ergeben.
Bei der TeleHealth haben Inter­nationalität und Netzwerkbildung oberste Priorität. „Wir wollen internationale Entscheider aus dem Gesundheitswesen, der Wirtschaft, aus Forschung und Entwicklung, aus den Verbänden sowie aus der Politik zusammenführen“, erläutert Raue das Konzept. „Durch die Kombination von Kongress, Ausstellung, Firmenvorträgen und Get-together bietet die TeleHealth direkten Erfahrungsaustausch auf höchs­tem internationalem Niveau“, so der Vorstand weiter.
Fachliche Unterstützung bei der Planung des Kongress- und Ausstellungsprogramms erhält die Deutsche Messe AG unter anderem durch Dr. Thomas Becks, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE, Frankfurt, Dr. Martin Denz, Vizepräsident der European Health Telematics Association (ETHEL), Brüssel, und Vorstand der Schweizerischen Gesellschaft für Telemedizin (SGTM), Basel, Prof. Dr. Harald Korb, Medizinischer Direktor der Personal Healthcare Telemedicine Services GmbH, Düsseldorf, sowie Dr. Thomas M. Helms, Vorstand der Deutschen Stiftung für chronisch Herzkranke, Fürth.
Die TeleHealth öffnet am 19. und 20. März 2007 jeweils von 9 bis 18 Uhr ihre Pforten. Am Abend des 19. März ist darüber hinaus ein Get-together geplant. Kongress und Ausstellung finden im Convention Center (CC) auf dem Messegelände Hannover statt. Das Ausstellungsprogramm umfasst die Bereiche Telemedizinische Systeme, Medizintechnik, Telekommunika­tion/IT/Telematik, Gesundheitssystem und Dienstleistungen.

Siehe auch:

TeleHealth 2007 – Kongressmesse für telemedizinische Anwendungen und Technologien

RFID Pilotprojekt für medizinische Notfälle


(Screenshot: siemens.com)

In einem Pilotprojekt der Siemens Business Services und MedicAlert in den USA wird mit 3.500 Mitgliedern von MedicAlert ein Notfallausweis getestet, der mit einem RFID-Chip ausgestattet ist. Der Chip enthält alle notwendigen medizinischen Informationen, die Rettungskräfte an einem Unfallort benötigen und können von diesen mittels eines PDA ausgelesen werden. Außerdem gibt die Karte bei der Einlieferung ihres Besitzers in ein Krankenhaus den Zugang zu den medizinischen Informationen des Patienten in der MedicAlert-Datenbank frei.

Im Ernstfall können Informationen Leben retten. Ambulanz und Ärzte müssen vor der Behandlung eines Patienten nicht nur seine akuten Beschwerden kennen, sondern auch welche Krankenvorgeschichte er hat, ob er allergisch auf bestimmte Medikamente reagiert, wer die sonstigen behandelnden Ärzte und engsten Angehörigen sind. Die vier Millionen Mitglieder der gemeinnützigen Organisation MedicAlert tragen darum bereits heute eine Halskette mit Metall-Anhänger, auf dem die wichtigsten medizinischen Daten und die Identität des Besitzers eingraviert sind.
Um noch schneller an die Informationen zu kommen und Abläufe zu automatisieren, erprobt Siemens Business Services jetzt mit MedicAlert den Einsatz von RFID: Mitglieder von MedicAlert in den USA erhalten künftig eine Kunststoffkarte mit integriertem RFID-Chip. Darauf sind Informationen zu Allergien und dem allgemeinen medizinischen Zustand des Patienten gespeichert. Im Notfall halten die Rettungskräfte einen PDA mit RFID-Lesegerät von außen an die Taschen des Patienten, und der RFID-Chip sendet auch durch Kleidung oder Geldbörse hindurch die relevanten Daten für die sichere Erstversorgung.
Liefern die Retter den Patienten ins Hospital ein, passiert er zwei am Eingang der Notaufnahme installierte RFID-Lesegeräte. Erkennen sie seine RFID-Karte, stellen sie automatisch eine Verbindung her zur Datenbank von MedicAlert. Das behandelnde Personal hat so blitzschnell die detaillierte medizinische Vorgeschichte des Patienten im Behandlungsraum zur Verfügung.
In einem ersten Test wurde Ende 2005 die Technik erprobt. In Kürze beginnt die zweite Phase mit 3.500 Patienten und einem Krankenhaus, das derzeit ausgewählt wird. Siemens Business Services hat die gesamte Lösung zusammen mit MedicAlert konzipiert und realisiert.

Siehe auch:

RFID hilft Millionen Menschen, wenn’s drauf ankommt

Beschriftung und Kennzeichnung von medizinischen Geräten


(Screenshot: devicelink.com)

Leonard Eisner, Robert M. Brown und Dan Modi haben auf dem Informationsportal Medical Device Link eine kurze Einführung in den amerikanischen Standard zur Beschriftung und Kennzeichnung von medizinischen Geräten veröffentlicht:

IEC 60601-1 treats labeling as a critical component of the device and provides comprehensive requirements for marking and labeling. The standard requires all information for safe installation, use, storage, servicing, and maintenance of the device to be provided to the user. For safety-significant items and for effective use of the device, the standard requires that markings be placed directly on the device. Symbols are often preferred over wording to meet such marking requirements.
Many of the requirements for IEC 60601-1 also support compliance to various national regulations for medical devices. However, defining a medical device’s target market prior to deciding the marking and labeling program saves medical manufacturers both time and money. Once the target market is established, it is much easier to identify the proper national regulations that apply in addition to IEC 60601-1 tests. Then a test suite can be defined, and labeling can be selected that incorporates all requirements.

Siehe auch:

IEC 60601-1: Medical Device Marking and Labeling