Kategorie-Archiv: Meine Veröffentlichungen

MuC-UP12: Online-Fokusgruppen – Einsatzgebiete und praktische Erfahrungen

Heidi Hoffmann, Sigi Olschner und ich haben auf der Usability Professionals 2012 (MuC 2012) unsere Erfahrungen zum Einsatz von Fokusgruppen zum besten gegeben:

In diesem Beitrag stellen wir unsere Erfahrungen beim Einsatz von Online-Fokusgruppen im Bereich Unternehmenssoftware vor. Zuerst beschreiben wir einen Methodenvergleich, den die DATEV eG mit Hilfe des Dienstleisters ForschungsWerk GmbH durchgeführt hat. Bei diesem wurden jeweils eine klassische Fokusgruppe, eine synchrone Online-Fokusgruppe und eine asynchrone Online-Fokusgruppe mit vergleichbaren Teilnehmern und gleicher Fragestellung durchgeführt. Die Ergebnisse des Vergleichs werden vorgestellt und Vorschläge für den Einsatz der Methoden aufgelistet. Anschließend gehen wir im Detail auf eine konkrete Projekterfahrung beim Einsatz der Methode asynchrone Online-Fokusgruppe ein. Diese wurde von der DATEV eG zusammen mit der GfK SirValUse Consulting GmbH durchgeführt. Wir beschreiben das methodische Vorgehen, zeigen aus Sicht eines IT-Dienstleisters und einer User Experience-Beratung die Vorteile und Grenzen der Methode auf und geben Tipps zur Anwendung.

Beitrag in voller Länge

Hoffmann, H./Olschner, S./ Schubert, U. (2012): „Online-Fokusgruppen – Einsatzgebiete und praktische Erfahrungen“ in Brau, H. / et. al.:
„Usability Professionals 2012“, Berichtband der Usability Professionals / Mensch und Computer 2012, Konstanz, S. 96

MuC-UP12: Icon Design im großen Stil – Erfahrungen zu Gestaltung und Einsatz von umfangreichen Icon Bibliotheken

Evelina Kirstein, Nadine Schoenherr und ich haben auf der Mensch und Computer 2012 bzw. der Usability Professionals 2012 über unsere Erfahrungen bei der Gestaltung von großen und komplexen Icon-Systemen bzw. Icon-Bibliotheken bei DATEV berichtet:

Icons sind aktuell ein wichtiges Element bei der Gestaltung von Software-Bedienoberflächen. Sie sollen Informationen und Emotionen transportieren, bei der schnellen Orientierung helfen, den Zugang zu Funktionen schaffen und zu einer hohen visuellen Qualität beitragen. Diese Ziele zu erreichen, ist schon bei einer Icon-Bibliothek, die „nur“ in einem Software-Produkt verwendet werden soll, eine Herausforderung. Was aber, wenn eine Icon-Bibliothek konsistent in zahlreichen fachlich komplexen Software-Produkten zum Einsatz kommen soll? Wie kann eine Icon-Bibliothek in diesem Ausmaß gestalterisch hochwertig und trotzdem kosteneffizient konzipiert und umgesetzt werden? Wie lässt sich eine konsistente Verwendung sicherstellen?
Wir stellen in diesem Beitrag unsere Erfahrungen bei der Konzeption, Gestaltung und Einführung einer Icon-Bibliothek mit ca. 700 Einzelsymbolen für eine Produktlinie mit zahlreichen Einzelanwendungen vor. Wir benennen Erfolgsfaktoren sowie Risiken und geben Tipps zur Planung und Konzeption derartiger Projekte.

Beitrag in voller Länge

Kirstein, E. / Schoenherr, N. / Schubert, U. (2012): „Icon Design im großen Stil – Erfahrungen zu Gestaltung und Einsatz von umfangreichen Icon Bibliotheken“ in Brau, H. / et. al.:
„Usability Professionals 2012“, Berichtband der Usability Professionals / Mensch und Computer 2012, Konstanz, S. 60

UP-MuC09: Doppelklicker & Co. – Klickverhalten in Business-Software

Wolfgang Bonhag und ich haben in diesem Vortrag unsere Erkenntnisse zum Klickverhalten in Business-Software vorgestellt. Inhaltlich ging es um:

Abstract
Bedienoberflächen, welche mit herkömmlichen Standard-Bedienelementen arbeiten, lassen den Anwender hinsichtlich der notwendigen Bedienung mit der Maus häufig im Unklaren. Wie viele Klicks auf welchem Bedienelement zum Erfolg führen, ist in Business-Software oft nicht deutlich und konsistent visualisiert. „Ich weiß nicht, wann ich einmal und wann ich zweimal klicken muss.“, „Ich mache eigentlich immer einen Doppelklick.“- sind daher typische Aussagen von Anwendern aktueller Businesssoftware. Dazu kommt die zunehmende Vermischung von Desktop- und Web-Oberflächen. Das hat zur Folge, dass sich auf einer Oberfläche Bedientechniken beider Welten mischen. Wir haben das Klickverhalten in Businesssoftware analysiert und drei verschiedene Verhaltensweisen bzw. Anwendertypen indentifiziert. Sie unterscheiden sich in ihrer Erwartungshaltung an die Bedienelemente hinsichtlich des Einfach- und Doppelklicks.

Die drei Anwendertypen sind:
* Der effiziente Einfachklicker: empfindet Doppelklick als überflüssig und bedient lieber mit Einfachklick.
* Der chronische Doppelklicker: klickt immer doppelt.
* Der unentschlossene Klicker: ist unentschlossen und probiert unterschiedliche Klickmethoden.
Neben den Anwendertypen haben wir auch unser neues Klickkonzept vorgestellt und aufgezeigt, wie sich Controls auf die Bedürfnisse aller drei Anwendertypen ausrichten lassen.

Siehe auch

Usability Professionals / Mensch und Computer 2009

ASQF: Vortrag bei Fachgruppe User Assistance

Die Fachgruppe User Assistance des ASQF (Arbeitskreis Software-Qualität und -Fortbildung) hat mich zu einem Vortrag über User-Centered Design eingeladen. Ich werde am 07.07 über „Mit anwenderorientierter Oberflächenentwicklung zu schöner Businesssoftware“ sprechen:

Abstract

Muss Businesssoftware grau und langweilig sein? Um Businesssoftware ansprechend und intuitiv bedienbar zu gestalten, werden bei DATEV Software-Bedienoberflächen konsequent anwenderorientiert entwickelt. Wie bei der anwenderorientierten Oberflächengestaltung vorgegangen wird und welche Methoden dabei eingesetzt werden, wird das zentrale Thema des Vortrags sein. Dabei werden insbesondere die Qualitätskriterien sowie die Verfahren vorgestellt, mit denen die Bedienoberflächen bewertet werden. Weiterhin wird die Rolle von DATEV-interne Normen sowie Design Patterns bei der konsistenten Gestaltung aller DATEV-Produkte betrachtet.

Ich freu mich schon darauf die dortigen Experten für Softwarequalität kennenzulernen. Da ergeben sich bestimmt interessante Möglichkeiten.

Siehe auch:

Fachgruppentreffen: FG User Assistance, Franken: Thema:“User Centered Design“

IA09: Grafische Darstellung von Geschäftszahlen

Mein Kollege Martin Groß und ich sind in unserem Vortrag darauf eingegangen, welche Gestaltungsregeln bei der Visualisierung von umfangreichen Zahlenmengen in Business Software beachtet werden sollten. Dies haben wir am Beispiel der DATEV Businessgrafiken sowie Sparklines (Bissantz) im praktischen Einsatz bei der DATEV gezeigt. Neben der reinen Gestaltung haben wir auch unseren patternbasierten Ansatz vorgestellt, wie sich einheitliche Businessgrafiken über viele Anwendungen hinweg implementieren lassen.
Neben aktuellen Umsetzungen haben wir auch ein kurzen Blick auf Weiterentwicklungsmöglichkeiten, die sich z.B. durch Multi-Touch oder Miniaturisierung ergeben, geworfen. Beispielsweise haben wir DATEV Interact gezeigt. DATEV Interact ist eine Designstudie in der Mittels direkter Interaktion mit und Animation von Businessgrafiken betriebswirtschaftliche Beratungssituationen unterstützt werden.

Siehe auch

IA Konferenz 2009
DATEV Interact

Personas in der Praxis

Für den dritten Usability Professionals Track des German Chapter der UPA auf der Mensch & Computer 2005 in Linz entstand in Zusammenarbeit mit Astrid Beck, Henrik Eichstädt, Werner Schweibenz, Birgit Gaiser und Peter von Savigny ein interessanter Workshop bzw. Beitrag zur Einführung in die Arbeit mit Personas.
Die Inhalte des Workshops wurden im Berichtband des 3. GC-UPA Tracks veröffentlicht.

Abstract

Die Personas-Methode wird im Bereich der Website- und Softwareentwicklung zur Evaluation, aber auch zum Design komplexer Systeme zunehmend eingesetzt. Welche Potenziale und welche Probleme birgt die Anwendung des Verfahrens? Wie können Personas in den Entwicklungsprozess integriert werden? Auf diese und weiterführende Fragen gibt der UPA Workshop zur im Rahmen der Mensch & Computer 2005 Antworten. Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte sollen den Teilnehmern Hintergrundinformationen liefern und den Praxisteil zur Diskussion motivieren.

Literaturverweis

Beck, A. / Eichstädt, H. / Gaiser, B. / von Savigny, P. / Schubert, U. / Schweibenz, W. (2005): „Personas in der Praxis“ in Hassenzahl, M. / Peissner, M. (Hrsg.): „Usability Professionals 2005“, Berichtband des 3. GC-UPA Tracks, Mensch und Computer 2005, Linz, S. 95-98

Kooperatives Authoring in einer virtuellen Umgebung

Für die erste Fachtagung für e-Learning DeLFI 2003 in München enstand in Zusammenarbeit mit Annett Zobel, Matthias Hupfer und Enrico Thor das Paper „Kooperatives Authoring in einer virtuellen Umgebung“.
In dem Paper wird das Kooperative Authoring in der Lern-, Authoring- und Projektarbeitsumgebung metacoon vorgestellt.

Abstract

Moderne eLearning- und Authoring-Plattformen benötigen ausgewählte, einfach zu bedienende Funktionen aus verschiedenen Systemen: CSCW /CSCL , LMS , CMS / AMS / Datenbank, sowie Schnittstellen zu Authoringwerkzeugen zur Produktion von XML und Medien-Formaten als auch Konvertierungstools für Datenformate. Das Projekt m^2 [medienquadrat] der Bauhaus-Universität Weimar entwickelt das System metacoon, eine integrierte Lern-, Arbeits- und Authoring-Umgebung. Die Lern- und Arbeitsumgebung dieser Plattform wird derzeit erfolgreich in Kursen verschiedener Hochschulen eingesetzt. Das System soll bis Herbst 2003 im Rahmen der Campussource-Initiative Open Source zur Verfügung gestellt werden.

Literaturverweis

Thor, E. / Hupfer, M. / Zobel, A. M. / Schubert, U. (2003): „Kooperatives Authoring in einer virtuellen Umgebung“, in: Bode, A. / Desel, J. / Rathmayer, S. / Wessner, M. (Hrsg.) „DeLFI 2003: 1. e-Learning Fachtagung Informatik – Proceedings“, Bonn: Gesellschaft für Informatik, S. 460-469