chi2016: Mein Fazit

Die CHI2016 ist vorbei und ich bin wieder auf dem Weg nach Hause. Rückblickend kann ich sagen, dass es sich wieder sehr gelohnt hat. Die 5 Keynotes und die 2000+ Beiträge drehten sich um Themen wie Bildung, Verbesserung der Gesellschaft durch Technologie, Organisationsentwicklung hinsichtlich Innovation und UX, Analyse und Veränderung Weiterlesen…

chi2016: „She’ll just grab any device that’s closer“: A Study of Everyday Device & Account Sharing in Households

Bei der Entwicklung von Geräten und digitalen Services für private Haushalte kann nicht davon ausgegangen werden, dass Geräte und Accounts immer nur von einer Person genutzt werden. Daher führte Google ein Studie durch (Inventar, Tagebuch, Interviews), um die gemeinsame Nutzung von Geräten und Accounts in privaten amerikanischen Haushalten zu untersuchen. Weiterlesen…

chi2016: Smartwatch in vivo

Die Stockholm University hat in diesem Beitrag die Ergebnisse einer 34-tägigen Studie mit 12 iPhone-Nutzer vorgestellt, in der mittels Körperkameras beobachtet wurde, wie und warum diese Smartwatches nutzen. Kurzum: Die wichtigste Anwendungsfälle sind Hinweise, Erinnerungen und Textnachrichten. Danach folgen Anzeige der Uhrzeit, Aktivitätstracking und Siri-Spracheingabe für die Einstellung von Erinnerungen. Weiterlesen…

chi2016: Make it Simple, or Force Users to Read?: Paraphrased Design Improves Comprehension of End User License Agreements

Die Pennsylvania State University ging in ihrem Beitrag der Frage nach, wie digitale Lizenzvereinbarungen in Softwareprodukten (EULA) gestaltet werden müssen, dass Anwender besser verstehen, welchen Vereinbarungen sie zustimmen. Sie verglichen in einem Labortest (n=52) drei Varianten von EULAs – eine klassische EULA, eine EULA bei der die Anwender durch den Weiterlesen…

chi2016: Privacy Personas: Clustering Users via Attitudes and Behaviors toward Security Practices

Die University of Waterloo stellte in ihrem Beitrag Anwendergruppen bzw. Personas für Datenschutz-Anforderungen auf Basis von Nutzerverhalten vor. Die Daten für das Clustering der Personas basieren auf einer Interview-Studie, einer Online-Befragung und einer Design-Studie. Die Autoren weisen darauf hin, dass das Studien-Setup Einfluss auf die gefundenen Personas hatte. Beispielsweise werden Weiterlesen…

chi2016: Diving in at the Deep End – The Value of Alternative In-Situ Approaches for Systematic Library Search

Die Universität Konstanz zeigte eine Fallstudie, wie Suchoberflächen für öffentliche Bibliotheken attraktiver gestaltet werden könnten. Ihr Ansatz namens CollectionDiver verfolgte 4 Ziele: Sichtbarkeit und Zugänglichkeit von Suchkriterien erhöhen, die Transparenz des Suchprozesses erhöhen, proaktive Suchmöglichkeit schaffen und Suche zu einem gemeinsamen Erlebnissen machen. Das System kombiniert einen Bildschirm für die Weiterlesen…

chi2016: Peek-A-View – Smartphone Cover Interaction for Multi-Tasking

Die Seoul National University stellte in ihrem Beitrag ein transparentes Smartphone-FlipCover vor, welches das Wechseln zwischen Aufgaben bzw. Anwendungen vereinfachen soll: Das FlipCover wurde mit der herkömmlichen Navigation über der Funktionen des Smartphones zum Wechsel von Apps im Rahmen eines Tests mit 18 Testpersonen verglichen. Ergebnis: Auch wenn es seltsam Weiterlesen…

chi2016: Getting User’s Attention in Web Apps in Likable, Minimally Annoying Ways

Die Carnegie Mellon University und HP untersuchten in ihrer Studie, welche Designelemente geeignet sind, um die Aufmerksamkeit der Nutzer von Webanwendungen zu erlangen. Untersucht wurden Popups, Einblendungen wie Laufschriften, blinkende Elemente, pulsierende Schatten und Icons. Insgesamt wurden 15 verschiedene Gestaltungsvarianten untersucht, die geeignet sind, die Aufmerksamkeit der Anwender auf sich Weiterlesen…

chi2016: Now Check Your Input: Brief Task Lockouts Encourage Checking, Longer Lockouts Encourage Task Switching

Das University College London ging in diesem Beitrag der Frage nach, ob erzwungene Wartezeiten dazu führen, dass Menschen ihre Eingaben in Bedienoberflächen besser überprüfen oder geplante Handlungen zur Sicherheit überdenken. Hintergrund ist die Beobachtung das Eingabefehler immer wieder zu Fehlern mit teilweise gravierenden Auswirkungen führen. Das kann eine falsche Übertragung Weiterlesen…