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Die „Mensch und Computer 2017“ ruft – Call for Speaker

Die Mensch und Computer ruft. Eine der größten europäischen HCI-Konferenzen wirft ihre Schatten voraus. In diesem Jahr steht die Konferenz unter dem Motto „Spielend einfach interagieren“ und findet in Regensburg statt. Bis April 2017 können wieder Beiträge für den Praxisteil der German UPA bzw. Langbeiträge für den wissenschaftlichen Teil der Konferenz eingereicht werden. Für wissenschaftliche Poster, Demos, Videos und Tutorien genügt eine Einreichung bis Juni 2017.

Als Vortragsthemen sind in diesem Jahr beispielsweise denkbar:

  • Usability/UX im Unternehmen
  • Strategisches UX / Usability Engineering
  • Agile & Lean UX
  • Usability/UX Methoden
  • Barrierefreiheit
  • Best Practices
  • Design Utopien
  • Service Design
  • Erfahrungsberichte zu Projekten
  • Karriere als UX Professional

Ausführlichere Informationen zum Einreichungsprozedere sowie entsprechende Vorlagen für den Praxisteil der German UPA (Abstract-Formular, Beitragsvorlage, etc.) findet Ihr hier:

http://muc2017.mensch-und-computer.de/cfp/usability-professionals

Infos zu den Beitragsformen und zum Einreichungsprozedere für den wissenschaftlichen Teil sind hier verfügbar:

http://muc2017.mensch-und-computer.de/cfp/mensch-computer-interaktion

Die Termine im Detail

UP – Beitragsvorschläge mittels Abstract-Formular: 1. April 2017
MCI – Langbeiträge, Workshops: 1. April 2017
MCI – Kurzbeiträge (Poster), Demos, Videos, Tutorien: 3. Juni 2017

Siehe auch

Call for Papers Konferenz „Mensch und Computer 2017“

muc16: The micro:bit project

Die finale Keynote der Mensch und Computer 2016 in Aachen hielt David Crellin (ScienceScope) zum Projekt micro:bit. Der micro:bit ist ein Minicomputer für Schüler mit dem die Technologieausbildung von Kindern in UK gefördert werden soll. Es geht danei aber nicht darum den Umgang mit Technologie zu trainieren, sondern auch um das Erlernen des Umgangs mit Daten. Also mit der Sammlung, Auswertung und Interpretation von Daten.

Das Projekt greift die Entwicklungen aus der Maker-Szene auf und macht Technologien zur Aufzeichnung sowie Verarbeitung von Daten auf einfache Weise für eine breite Zielgruppe an britischen Schulen zugänglich. Das Projekt startet im Jahr 2014 auf Initiative der BBC. Die britische Regierung hat erkannt, dass es nicht ausreicht in Schulen Textverarbeitung und Tabellenkalkulation zu lehren. Daher wurde für Schüler von 7-16 Jahren Programmierung in den Lehrplan aufgenommen. Da der micro:bit nur 14€ kostet, kann dieser als Basis für die Programmierung-Ausbildung britischer Schüler eingesetzt werden. Mittlerweile wurden seit Juni 2016 730.000 micro:bits an britische Schulen verteilt.

Ich halte es für sehr wichtig, dass wir mehr in die technologische Ausbildung unserer Kinder investieren. Projekte wie micro:bit sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Sehr gut gefällt mir, dass es hierbei nicht nur um den Umgang mit Technologie, sondern auch um den Umgang mit Daten geht. Für mich ist unverständlich, warum das deutsche Bildungssystem keine ähnlichen Initiativen für die Technologieausbildung von Kindern zulässt und fördert. Es ist ja noch nicht mal denkbar, dass die schweren Büchertaschen durch leichte Tablet-Computer ersetzt werden. Ich bin davon überzeugt, dass es für Deutschland erhebliche Nachteile im globalen Wettbewerb haben wird und auch schon hat, wenn die politischen Interessen der einzelnen Bundesländer und die finanziellen Interessen bzw. die fehlende Innovationskraft der Schulbuchverlage die Technologie-Ausbildung weiterhin behindern.

Siehe auch

micro:bit