Wie gelingt der Weg von der Designerin zur Führungskraft und schließlich in die Geschäftsleitung einer Digitalagentur? Diese Frage stand im Mittelpunkt unseres Experience Campfires mit Anna Theresa Volkmann von MOSAIQ. Ich bin noch ganz beseelt von unserem inspirierenden und positiv aufgeladenen Gespräch über die Karriere als UX-Professional.

Aber mal von vorn: Anna ist leidenschaftliche UX-Führungskraft mit über zehn Jahren Erfahrung als Screendesignerin, Teamleiterin und Teil der Geschäftsleitung und das in einem zu 80% remote arbeitenden Team. Die Leidenschaft für Führung und ihre wunderbar positive Grundeinstellung haben sie aus dem operativen Alltag in Richtung Führung gebracht. Sie schilderte sehr offen und nachvollziehbar, wie ihr dieser Werdegang gelungen ist. Ich fand das sehr motivierend für alle, die selbst mit dem Gedanken spielen, Führungsverantwortung zu übernehmen.
Annas Weg: Vom Screendesign zur strategischen Führung
Anna spürte schon früh den Wunsch, Verantwortung zu übernehmen. Schon in der Schule übernahm sie die Rolle der Klassensprecherin und Schulsprecherin.
“Ich habe schon immer gern dafür gesorgt, dass alles auf irgendeine Art und Weise funktioniert, ein Zusammenhalt da ist und die Gruppe miteinander funktioniert.”
Den Einstieg in Richtung UX nahm sie eher aus Zufall. Sie studierte damals an der Fachhochschule Medienkonzeption. In einem Praxissemester kam sie mit Screendesign und Social Media in Kontakt und damit war die Leidenschaft entfacht. Ihr Schlüsselmoment kam für sie, als in ihrer Agentur eine Führungslücke entstand. Statt zu zögern, trat Anna mutig nach vorn und warf ihren Hut in den Ring.
Anna hat nie an der grundsätzlichen Entscheidung gezweifelt, Führungskraft zu werden. Aber sie kennt sehr wohl Zweifel an sich selbst. Gerade der Einstieg in eine Führungsposition kann sehr herausfordernd sein.
„Die Entscheidung, in die Führungsposition zu gehen, habe ich nie bereut.“
Sie betont, wie wichtig ein persönliches “Auffangnetz” ist. Damit meint sie ein unterstützendes Umfeld, in dem man sich austauschen kann, auch wenn es mal nicht rund läuft:
„Ich glaube, man sollte sich ein gutes Auffangnetz schaffen. Das hilft wahnsinnig dabei, falls man doch mal Zweifel hat.“
Zu Beginn hat Anna versucht viele Themen für sich allein zu regeln. Sie hat aber schnell gemerkt, dass das nicht notwendig ist. Sie hat das große Glück, in einem Führungsteam zu arbeiten, in dem auf Augenhöhe und ohne große Hierarchie zusammengearbeitet wird. In so einem Umfeld fällt kollegiale Beratung auch im Top-Management leicht.
Darüber hinaus tauscht sie sich mit anderen Teamleiter:innen über die Herausforderungen im Führungsalltag aus. Manchmal um Ideen für die Lösung konkreter Probleme zu entwickeln. Manchmal geht es aber auch einfach nur darum, sich emotionale Unterstützung zu holen.
“Wenn man die Chance hat, sich mit anderen Teamleads auszutauschen, ist das extrem wertvoll. Die Themen der Teamleads im Bereich Projektmanagement und Development sind bei uns in der Agentur nicht immer identisch – trotzdem hilft man sich gegenseitig und bringt sich gegenseitig weiter.“
Raus aus dem Operativen, rein in die Verantwortung: Herausforderungen und Veränderungen
Mit jeder neuen Rolle veränderte sich Annas Arbeit: weniger operativ, mehr strategisch und immer mehr Menschen statt Pixel. Besonders der Übergang vom Teammitglied zur Führungskraft war ein emotionaler und struktureller Umbruch. Der Einstieg in die Führungsrolle kam damals überraschend. Kurz vor Weihnachten stand fest, dass der bisherige Leiter des Kreativbereichs gehen würde. Nach dem Urlaub war alles anders. Anna erinnert sich:
„Es war relativ abrupt. (…) Ich musste für mich erst mal klären, was bedeutet diese Rolle überhaupt?“
Denn eine klare Definition oder Struktur für diese Teamlead-Rolle gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Prozesse waren unklar, Verantwortlichkeiten nicht sauber verteilt. Vieles, was mehrfach gemacht wurde, hätte man effizienter organisieren können. Anna erkannte diese Baustellen früh. Doch plötzlich war es ihre Aufgabe, sie zu lösen.
Dabei stand sie vor einer besonderen Herausforderung. Sie war zuvor Teil des Teams und übernahm nun dessen Leitung. Gerade in einem selbstorganisierten Unternehmen wie MOSAIQ, wo Entscheidungen gemeinsam getroffen werden, ist Fingerspitzengefühl gefragt. Sie entschied sich bewusst für einen partizipativen Führungsstil und kommunizierte offen:
„Ich bin nicht dazu da, um Ansagen zu machen. Ich sehe meine Aufgabe darin, den anderen den Weg frei zu machen.“
Doch nicht alle Herausforderungen kamen aus dem eigenen Team. Eine weitere Dimension zeigte sich im externen Kontakt mit Kund:innen. Besonders in ihren ersten Jahren als junge Teamleiterin. Anna war gerade einmal 25, als sie Führungsverantwortung übernahm. Vereinzelt stieß sie damit bei älteren, meist männlichen Entscheidern auf spürbare Skepsis.
Sie wurde ganz direkt gefragt, ob sie das denn überhaupt könne. Solche Situationen forderten sie emotional stark heraus. Sie beschreibt, wie sie oft erst im Nachhinein die passende Antwort parat hatte. Trotzdem hat sie sich nicht einschüchtern lassen:
„Kompetenz schlägt alles. Ich habe mich einfach auf das Gespräch konzentriert und danach war das Thema erledigt.“
Mit der Zeit und mit wachsender Erfahrung wurden diese Situationen seltener. Für Anna war und ist klar: Als junge Frau in einer Führungsrolle muss man manchmal ein Stück mehr leisten, um ernst genommen zu werden. Ihre Taktik war und ist es, selbstbewusst aufzutreten, offen zu kommunizieren und durch Kompetenz zu überzeugen.
Eine weitere große Veränderung betraf ihre Zeitplanung. Mit wachsender Verantwortung schrumpfte ihr Anteil an operativer Projektarbeit. Wo früher Screendesign oder Konzeptentwicklung auf der Agenda standen, dominierten nun Teamkoordination, Kundengespräche, Angebotsphasen und strategische Themen. Und, das war auch nötig. Aus einem kleinen Team von drei bis vier Personen ist inzwischen ein Team von acht UX-Spezialist:innen geworden.
Anna beschreibt diese Phase als eine Zeit, in der es sich manchmal etwas überwältigend angefühlt hat. Es war eine Zeit des intensiven Lernens. Sie wuchs hinein, aber nicht über Nacht, sondern Schritt für Schritt. Ihre Klarheit dabei wirkt heute beeindruckend selbstverständlich. Doch der Weg dorthin war voller Entscheidungen, Gespräche und Reflexion.
„Ich musste mir die Zeit dafür nehmen und sie wurde mir auch gegeben.“
Kompetenzen als UX-Führungskraft
Was sind die Kompetenzen, die eine gute UX-Führungskraft heute ausmachen? Anna hat auf Basis ihrer Erfahrungen sehr klar gemacht, worauf es ankommt. Es kommt vor allem nicht nur auf Methodenwissen oder UX-Expertise an, sondern auf eine Haltung, die verbindet, voranbringt und Orientierung gibt.
Ein zentrales Thema ist für sie Kommunikation. Damit meint sie nicht nur Präsentationen oder Workshops, sondern ganz besonders Situationen, in denen es unangenehm werden kann: Feedback geben, Erwartungen klären, Konflikte ansprechen, Missverständnisse ausräumen. All das gehört für sie heute zum Alltag.
„Als Teamlead muss man halt auch mal blöde Sachen kommunizieren.“
Doch es bleibt nicht beim Zwischenmenschlichen. Wer führt, braucht auch strategischen Überblick: Wie entwickeln sich unsere Projekte? Wie wachsen Kund:innenbeziehungen? Wie arbeiten wir effizienter? Anna beschreibt diesen Schritt als einen Lernprozess, der Zeit braucht und der sich lohnt. Heute denkt sie in Zielen, Prozessen und Zusammenhängen, nicht mehr in Tickets oder Designelementen.
Besonders spannend war ihre Beobachtung, dass UX allein nicht ausreicht. Wer UX-Führung im Unternehmen ernst nimmt, muss über den Tellerrand der eigenen Fachdomäne hinausblicken. Ihr Unternehmen erwirtschaftet den Umsatz nicht nur mit Design, sondern auch mit SEO, Development, Content, Data und Marketing. Daher muss sie sich in allen Themen des Unternehmens grundlegend auskennen und die Zusammenhänge verstehen. Das ist für sie eine wesentliche Basis, um fundiert beraten und tragfähige Entscheidungen für das Unternehmen treffen zu können.
UX-Führungskräfte sollten offen für Neues und Veränderungsbereit sein. Neugier und Lernbereitschaft ziehen sich wie ein roter Faden durch Annas Werdegang. In ihrer neuen Rolle in der Geschäftsleitung kommt sie immer wieder mit Themen in Berührung, die außerhalb ihrer ursprünglichen Komfortzone liegen, etwa betriebswirtschaftliche Fragen, Vertragsgestaltung oder Personalentwicklung auf strategischer Ebene.
„Man wächst da rein – und niemand hat erwartet, dass ich sofort alles können muss.“
Führung mit Haltung und Werten
Anna hat sich früh die Frage gestellt, wofür sie als Führungskraft stehen möchte.Fairness, Augenhöhe, Miteinander – das sind für sie keine leeren Begriffe, sondern gelebte Praxis. Entscheidungen trifft sie nicht nur rational, sondern immer auch mit Blick auf das, was ihr wirklich wichtig ist.
„Ich muss am Ende des Tages sagen können: Ich habe das gemacht, weil ich dafür einstehe.“
Annas Verständnis von Führung basiert auf den Prinzipien des Servant Leadership. Dieser Ansatz half ihr auch, mögliche Irritationen im Team aufzufangen, als sie die Rolle der Teamleiterin übernahm. Rückblickend sieht sie genau darin den Schlüssel für einen erfolgreichen Übergang: Vertrauen, Klarheit und eine gute Portion Demut.
„Ich sehe meine Aufgabe auch so ein bisschen darin, den anderen den Weg frei zu machen, damit mein Team möglichst gut arbeiten kann.“
Ihr Führungsverständnis entstand dabei nicht einfach so. Es war ein bewusster Weg mit Reflexion, Weiterbildungen und Vorbildern notwendig, um ein klares Verständnis der eigenen Werte zu erarbeiten.
Einer dieser Werte ist Fairness. Ich fand Annas Definition dazu so spannend, dass ich sie hier besonders hervorheben möchte. Sie versteht darunter nicht Gleichbehandlung im Sinne von „alle bekommen das Gleiche“, sondern situative Gerechtigkeit. Jeder Mensch hat andere Voraussetzungen, Bedürfnisse und Lebenssituationen und diese will sie in ihrer Führungsarbeit aktiv berücksichtigen.
Ein Beispiel: Wer in Teilzeit arbeitet, kann und sollte nicht mit denselben Maßstäben gemessen werden wie jemand in Vollzeit. Es geht ihr darum, die individuellen Kontexte zu verstehen und daraus faire Entscheidungen abzuleiten.
„Fair heißt für mich: Nicht alle bekommen das Gleiche – sondern das, was sie brauchen, um gut arbeiten zu können.“
Diese Haltung prägt ihr gesamtes Verständnis von Teamführung. Sie will Räume schaffen, in denen Menschen sich entfalten können.
Remote Leadership braucht Nähe und ein passendes Arbeitsumfeld
Anna arbeitet selbst fast ausschließlich aus dem Homeoffice. Ihr Team ist zu 50 % remote. Trotzdem, oder gerade deshalb, schafft sie bewusst Raum für persönliche Verbindungen. Das gelingt ihr durch wöchentliche Einzelgespräche, physische Teamtreffen, kreative Formate und das jährliche Agentur-Hüttenwochenende.
„Ich finde es schon wichtig, dass man sich ab und zu mal ganz in echt sieht.“
Sie ist davon überzeugt, dass Teamzusammenhalt nicht zufällig entsteht. Es braucht Zeit, Aufmerksamkeit und Rituale, besonders wenn man sich selten persönlich sieht.
„Der Plausch an der Kaffeemaschine fällt online weg. Also müssen wir ihn aktiv gestalten – digital, regelmäßig und mit Kamera an.“
Gerade weil ihr Team fast vollständig remote arbeitet, ist es für sie umso wichtiger, bewusst Strukturen zu schaffen, die Nähe, Verbindlichkeit und Zusammenhalt ermöglichen. Ihr ist ein gutes Arbeitsumfeld wichtig, in dem sich alle Wohlfühlen. Das entsteht nicht zufällig, es wird gestaltet. Für Anna bedeutet das, Menschen in ihrer Vielfalt ernst zu nehmen, persönliche Beziehungen zu fördern und dafür zu sorgen, dass Arbeit nicht nur funktioniert, sondern sich nach guter Zusammenarbeit anfühlt.
Damit das gut funktioniert, gibt es in Remote-Terminen die Regel “Kamera an ist Pflicht”. Nur so gehen Mimik, Gestik und emotionale Reaktionen nicht verloren. Gerade für schwierige Gespräche, Feedback oder Coaching-Momente ist diese Sichtbarkeit für sie essenziell.
Kreativität will erhalten werden
Eines der Themen, das Anna besonders am Herzen liegt, ist die Frage: Wie bleibt Kreativität lebendig, wenn ein Team über Standorte verteilt arbeitet? Denn Kreativität entsteht nicht auf Knopfdruck. Kreativität braucht Vertrauen, einen Raum für gemeinsames Denken und manchmal auch Reibung. Genau das zu ermöglichen, sieht Anna als eine ihrer zentralen Aufgaben als Führungskraft.
„Ich glaube, Kreativität entsteht nicht nur in einem guten Prozess, sondern auch durch Austausch und Atmosphäre.“
Deshalb schafft sie ganz bewusst Räume für kreatives Arbeiten, die nicht an konkrete Projektziele gebunden sind. Regelmäßige Formate wie „Innovation-Lab” oder “Kreativsession”, in denen das Team neue Methoden ausprobiert, Cases diskutiert oder externe Trends beleuchtet, sind fester Bestandteil ihres Führungsalltags. Darüber hinaus fördert sie gezielt interdisziplinäre Begegnungen, zum Beispiel mit Entwickler:innen oder SEO-Kolleg:innen, weil gerade an den Schnittstellen oft die spannendsten Ideen entstehen.
„Kreativität braucht ein Gleichgewicht aus Struktur und Freiheit. Das gilt Remote genauso wie im Büro.“
Herausforderungen, Ziele und ein Blick in die Zukunft
Zum Ende unseres Gesprächs haben wir gemeinsam den Blick nach vorn gerichtet. Was sind die großen Themen, die Anna derzeit beschäftigen – persönlich, strategisch, unternehmerisch? Welche Veränderungen erwartet sie für den UX-Bereich?
Ein zentrales Thema ist für sie ganz klar: der Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf die UX-Arbeit. Sie sieht KI nicht als Bedrohung, sondern als Chance. Allerdings gibt es aus ihrer Sicht auch noch vielen offenen Fragen:
- Wie lässt sich KI sinnvoll in bestehende UX-Prozesse integrieren?
- Welche Tools bringen echten Mehrwert?
- Und wie verändert sich dadurch die Rolle von UX-Designer:innen?
„Ich glaube der Job selbst wird sich verändern. Vor zehn Jahren gab es UX-Design in der Form, wie wir es heute kennen, noch nicht. Wer weiß, wie es in zehn Jahren aussieht.”
Diese Offenheit gegenüber dem Wandel zieht sich durch Annas gesamte Haltung. Sie ruht sich nicht auf dem aus, was sie erreicht hat. Ganz im Gegenteil.
Ihr Ziel ist es, die Agentur so weiterzuentwickeln, dass durch die Kultur des Unternehmens neue Talente angezogen und Mitarbeitende langfristig gebunden werden. Sie möchte Strukturen gestalten, in denen intrinsische Motivation gedeiht und in denen Führung auf Vertrauen basiert. Gerade in einem umkämpften Markt für UX-Fachkräfte ist das für sie ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.
„Ich bin davon überzeugt: Wenn Menschen gerne arbeiten, arbeiten sie auch besser. “Und das spürt man im ganzen Unternehmen.”
In ihrer Arbeit als Führungskraft möchte Anna weiterhin für ihr Team, ihre Kolleg:innen und für sich selbst Impulse setzen, Perspektiven aufzeigen und Entwicklung ermöglichen. Sie möchte neugierig, wach und offen für Neues bleiben. Und, wenn man ihr so zuhört, spürt man: Für sie ist Führung kein Status, sondern eine tägliche Praxis mit Haltung, Leidenschaft und einer positiven Grundeinstellung.
Fazit: Führung beginnt mit dem Willen zu Führen und einem klaren Führungsverständnis
Was kannst Du aus Annas Weg lernen? Vor allem eines: Führung passiert nicht einfach. Sie beginnt mit dem Willen zur Führung. Wer darauf wartet, gefragt zu werden, ob er oder sie eine Führungsrolle übernehmen möchte, wird in vielen Fällen lange warten. Für Anna war es entscheidend, selbst aktiv zu werden, sich zu zeigen, Verantwortung einzufordern und ihren Hut bewusst in den Ring zu werfen. Dieser Schritt braucht Mut, kann aber dann der Beginn einer spannenden Reise sein.
Ihr Weg zeigt, dass Führung mit einer klaren inneren Haltung beginnt, gestalten zu wollen. Für sie bedeutet Führung den Weg für Andere frei zu machen. Ihre Stärke liegt darin, Strukturen zu schaffen, in denen Menschen gut arbeiten können. Sie setzt auf Vertrauen statt Kontrolle, auf Kommunikation statt Vorgaben und auf gemeinsames Lernen statt starrer Hierarchie.
Ihre wichtigsten Erfolgsfaktoren auf dem Weg in die Führung lassen sich so zusammenfassen:
- Mut zur Sichtbarkeit: Initiative zeigen, statt auf Einladung zu warten
- Kommunikationsfähigkeit: Besonders in schwierigen oder unangenehmen Momenten
- Strategischer Überblick: Vom Detail ins Ganze denken – mit dem Team und für das Unternehmen
- Neugier und Lernbereitschaft: Auch außerhalb der eigenen Komfortzone
- Werteorientierung: Entscheidungen treffen, die zu den eigenen Überzeugungen passen
- Systematische Selbstreflexion: Führung als kontinuierlichen Entwicklungsprozess begreifen
- Vernetzung und Auffangnetz: Kollegiale Beratung nutzen, sowohl innerhalb als auch außerhalb des eigenen Teams
Annas Rat an alle Nachwuchs-UXler:innen, die sich für Führung interessieren, würde ich so zusammenfassen:
Traut euch und geht mit Neugier an diese Entwicklung heran. Niemand muss am Anfang alles können. Es ist viel wichtiger, Lust auf Entwicklung mitzubringen, eigene Werte zu vertreten und neugierig auf andere Perspektiven zu bleiben.
Wer diesen Anspruch verfolgt, ist schon mittendrin auf dem Weg zur Führungskraft.
Danke
Ein herzliches Dankeschön an Anna Theresa Volkmann für Deine Offenheit, Ehrlichkeit und Inspiration. Danke auch an alle Teilnehmenden für eure Fragen und das gemeinsame Lagerfeuergefühl.
Bis zum nächsten Campfire. Wir sehen (oder hören) uns.