Einsatzbereiche und Potenziale der RFID-Technologie im deutschen Gesundheitswesen

Veröffentlicht von Ulf Schubert am


(Screenshot: isst.fraunhofer.de)

Das Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik (ISST) hat eine Studie zur Nutzung von RFID im Gesundheitswesen veröffentlicht. Die Studie ist 150 Seiten stark und kann beim Fraunhofer ISST für 149 EUR erworben werden.

DRG-Einführung, Ärztestreiks, Integrierte Versorgung: Der Kostendruck im Gesundheitswesen steigt und steigt. Gleichzeitig erwartet der Gesetzgeber mehr Qualität und Transparenz von der Gesundheitswirtschaft. Das stellt medizinische Versorgungseinrichtungen vor immer neue Herausforderungen, um den Fortbestand der „Unternehmung Krankenhaus“ zu sichern
Kann „Radio Frequency Identification“ (RFID) als Technologie, die in Logistik, Handel und Industrie bereits große Erfolge feiert, auch für das Gesundheitswesen zum Heilmittel werden? Dieser Frage ist das Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST in der vorliegenden Studie nachgegangen. 16 RFID-Projekte im Gesundheitswesen wurden auf Zielsetzung, Kosten, Nutzen, Technologie und Perspektiven untersucht – vom Baby-Überwachungssystem über Bettenlogistik bis zur Wäscherei.
Die Studie untersucht den Nutzen der durch RFID-Technologie entsteht, verschweigt aber auch die Schwierigkeiten nicht. Eine Liste mit Anbietern von RFID-Technologie komplettiert den Band. Für alle, die im Gesundheitswesen nach neuen Ansätzen zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung suchen, gibt die Studie einen Überblick über das gesamte Spektrum der RFID-Erfahrungen.

Siehe auch:

Einsatzbereiche und Potenziale der RFID-Technologie im deutschen Gesundheitswesen

Kategorien: Medical Usability

Ulf Schubert

Ulf ist Experte für Customer/User Experience, Design Management und Touchpoint Management. Er ist bei DATEV als Senior Head of UX & Touchpoint Experience für das Produktdesign der DATEV Produkte und die Customer Experience an allen Kunden-Kontaktpunkten der DATEV verantwortlich. Davor hat er mit seiner Agentur openeyes bzw. später bei SirValUse Unternehmen, wie z.B. eBay, Microsoft, OTTO, Axel Springer und MINI, zu User Experience, Innovation und Design beraten. Er engagiert sich über Bitkom und German UPA für besseres Digital Design in Deutschland. Er teilt seine Erfahrungen über Vorträge auf Konferenzen und Trainings. Er ist einer der Gründer und Organisatoren des UX Stammtisch Franken.