MuC-UP13: Feldstudien in der iterativen Anwendungsentwicklung

Markus Wienen (eparo) hat in seinem Beitrag für den Einsatz von Methoden der Feldforschung bei der Entwicklung von mobilen Anwendungen geworben. Gerade bei diesen Anwendungen spielt der Nutzungskontext eine besondere Rolle, weil er sich von dem Kontext, in dem die Anwendung von Entwicklern, Gestaltern bzw. Konzeptern entwickelt wird, grundlegend unterscheidet.

“Feldstudien geben uns die Chance auf den Kontext zu schauen. Insbesondere im Bereich Mobile.” – Markus Wienen

Er plädiert dafür, dass bei der Evaluation von mobilen Anwendungen stärker Feldstudien eingesetzt werden sollten. Dies hat er anhand eines Praxisbeispiels “Coupons” anschaulich dargestellt. Das Praxisprojekt war wie folgt aufgebaut: Zu Beginn wurden im Rahmen einer Feldstudie innovative Ansätze bei Anwendern vor Ort erhoben, dann in Fokusgruppen tiefergehend ergründet, mit Prototypen visualisiert, die Prototypen im Labor getestet und am Ende im Rahmen von weiteren Feldstudien mit Hilfe von Prototypen evaluiert.

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“Man kann nicht mobile User Interfaces entwerfen, ohne intensiv über den Kontext nachzudenken.” – Markus Wienen

Sein Fazit: Feldforschung ist sinnvoll, weil das Labor nicht das Leben ist. Feldforschung ist weder teuer noch unverhältnismäßig zeitaufwändig.

PS: Toll, dass die Unternehmensvorstellung auf die Nennung des Unternehmensnamens beschränkt war.

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