MuC14: Experience Design Tools Ansätze zur Interaktionsgestaltung aus dem Blickwinkel psychologischer Bedürfnisse

Sarah Diefenbach und Eva Lenz von der Folkwang Universität der Künste haben in ihrem Tutorial das Thema “Experience Design” aus dem Bedürfnisansatz heraus betrachtet und Tools zur bedürfnisgerechten Gestaltung von Produkten vorgestellt.

Sie gehen dabei davon aus, dass positive Erlebnisse auf Basis der Bedürfnisse Kompetenz, Popularität, Verbundenheit, Sicherheit, Bedeutsamkeit, Autonomie und Stimulation entstehen.

Jede Designentscheidung für oder gegen eine bestimmte Funktionalität ist auch eine Entscheidung für oder gegen ein Bedürfnis.

Als Werkzeuge zur systematischen Evaluation der bedürfnisgerechten Gestaltung und zur Berücksichtigung von Bedürfnissen bei der Produktgestaltung haben sie einen Bedürfnisfragebogen und Bedürfniskarten vorgestellt. Der Bedürfnisfragebogen klärt die Frage “Wie fühlen sich Anwender mit einem Produkt” und erhebt inwieweit ein Produkt bestimmte Bedürfnisse erfüllt werden. Die Bedürfniskarten beschreiben Bedürfnisse und können als Leitplanken für die Gestaltung bzw. als Inspiration verwendet werden. Eine grobe Beschreibung der Bedürfnisanalyse findet sich in der Diplomarbeit von Kathrin Völker zum Thema “Assisted Living”

Wir haben diesen Ansatz anhand eines kleinen Beispiels im Tutorial ausprobiert. Mein Fazit: Gerade die Bedürfniskarten sind ein gutes Mittel zur Beflügelung der Inspiration. Eine Beschreibung der Bedürfniskarten ist auf der Webseite von Marc Hassenzahl unter dem Stichwort User Experience Tools verfügbar.

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