muc15: Certified Professional for Usability and UX – Advanced Level User Requirements Engineering (CPUX-UR)

Veröffentlicht von Ulf Schubert am

Thomas Geis und Knut Polkehn stellten in ihrer Q&A-Session den aktuellen Stand und ihre Erfahrungen mit dem UX-Zertifikat „Certified Professional for Usability and UX – Advanced Level User Requirements Engineering“ (CPUX-UR) vor. Das Zertifikat CPUX-UR ist ein aufbauendes Zertifikat des CPUX-F und bestätigt, dass der Zertifikatsinhaber

  • Nutzungskontextanalysen planen, durchführen, analysieren und kommunizieren kann.
  • Regulatorische Anforderungen an Usability Engineering Prozesse kennt.
  • Nutzungsanforderungen identifizieren, spezifizieren, strukturieren und priorisieren kann.
  • Als User Requirements Engineers Zulieferer für andere Rollen im Entwicklungsprozess sein kann.
  • diese Fähigkeiten im Rahmen einer theoretischen und praktischen Prüfung nachgewiesen hat.

Das Zertifikat setzt die Rolle des Usability Engineers in direkte Beziehung mit der des Requirements Engineers. Aus meiner Sicht ein sehr sinnvoller Schritt, da beide Disziplinen das gleiche Handwerkszeug nutzen und ähnliche Ziele haben. Die Diskussionen im Workshop zeigen aber gewisse Schwierigkeiten bei der Annäherung und Abgrenzung der beiden Disziplinen.

Ich glaube, dass die beiden Disziplinen stärker voneinander lernen und zusammenwachsen müssen. Allein schon deshalb gefällt mir der Begriff des „User Requirements Engineers“ sehr gut. 

Übrigens: Das Pilotseminar für CPUX-UR soll im Übrigen im Februar 2016 stattfinden.


    Ulf Schubert

    Ulf ist Experte für Customer/User Experience, Design Management und Touchpoint Management. Er ist bei DATEV als Senior Head of UX & Touchpoint Experience für das Produktdesign der DATEV Produkte und die Customer Experience an allen Kunden-Kontaktpunkten der DATEV verantwortlich. Davor hat er mit seiner Agentur openeyes bzw. später bei SirValUse Unternehmen, wie z.B. eBay, Microsoft, OTTO, Axel Springer und MINI, zu User Experience, Innovation und Design beraten. Er engagiert sich über Bitkom und German UPA für bessere digitale Produktgestaltung in Deutschland. Er teilt seine Erfahrungen über Vorträge auf Konferenzen und Trainings.