chi2016: Make it Simple, or Force Users to Read?: Paraphrased Design Improves Comprehension of End User License Agreements

Veröffentlicht von Ulf Schubert am

Die Pennsylvania State University ging in ihrem Beitrag der Frage nach, wie digitale Lizenzvereinbarungen in Softwareprodukten (EULA) gestaltet werden müssen, dass Anwender besser verstehen, welchen Vereinbarungen sie zustimmen. Sie verglichen in einem Labortest (n=52) drei Varianten von EULAs – eine klassische EULA, eine EULA bei der die Anwender durch den Text scrollen mussten, um zustimmen zu können und einer alternativen Gestaltung.

Die Ergebnisse kurz zusammengefasst: Wenn man möchte, dass EULAs gelesen werden, dann sollten sie nach den bekannten Layout- und Informationsarchitektur-Prinzipien gestaltet werden. Die Frage ist nur, ob Unternehmen, welche EULAs verwenden, wirklich wollen, dass die EULA gelesen wird und falls ja, ob sich die rechtlichen Inhalte dann so prägnant zusammenfassen lassen. 🙂

Make it Simple, or Force Users to Read?: Paraphrased Design Improves Comprehension of End User License Agreements

Kategorien: Dies und DasProduct Design

Ulf Schubert

Ulf ist Experte für Customer/User Experience, Design Management und Touchpoint Management. Er ist bei DATEV als Senior Head of UX & Touchpoint Experience für das Produktdesign der DATEV Produkte und die Customer Experience an allen Kunden-Kontaktpunkten der DATEV verantwortlich. Davor hat er mit seiner Agentur openeyes bzw. später bei SirValUse Unternehmen, wie z.B. eBay, Microsoft, OTTO, Axel Springer und MINI, zu User Experience, Innovation und Design beraten. Er engagiert sich über Bitkom und German UPA für besseres Digital Design in Deutschland. Er teilt seine Erfahrungen über Vorträge auf Konferenzen und Trainings. Er ist einer der Gründer und Organisatoren des UX Stammtisch Franken.