muc15: Anticipatory Experiences

Agnieszka Walorska hat in ihrem Beitrag über den Begriff der “Anticipatory Experiences” gesprochen. Damit meint sie, dass das Verhalten der Anwender aus der Vergangenheit und Gegenwart analysiert wird, um das zukünftige Verhalten vorherzusagen. Sie skizziert in ihrem Beitrag eine Zukunft in der autonome und intelligente Computersysteme, ihr das Leben scheinbar komplett abnehmen. 

 

Sie spricht aber neben ihrer idealisierten Zukunftsvision, in der Menschen zu einem scheinbar unselbstständig Beiwerk werden, auch von den Problemen, die das mitbringen kann. Dabei spricht sie u.a. vom unheimlichen Tal der Antizipation, welches beim Anwender die Gefühle Bevormundung, Kontrollverlust und Frustration hervorrufen kann. 

Ganz im Sinne der Keynote des heutigen Tages, knüpft sie daran an, dass die autonome Glamor-Welt von morgen sorgfältig mit den menschlichen Bedürfnissen abgewogen werden muss.

Stalke Deine Nutzer nicht. Bevormunde Deine Nutzer nicht. Frustiere Deine Nutzer nicht.

Den gesamten Beitrag könnt Ihr Euch hier ansehen: ANTIZIPATIVE USER INTERFACES – DIE ZUKUNFT DER USER EXPERIENCE?

Meine Meinung: Es ist halt wie bei jeder technologischen Revolution. Man darf nicht einfach unreflektiert jede technologische Vision zum Leben erwecken, ohne dabei den Sinn, den Nutzen und die Auswirkungen auf uns Menschen sorgfältig zu betrachten und abzuwägen.

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