chi2016: Diving in at the Deep End – The Value of Alternative In-Situ Approaches for Systematic Library Search

Veröffentlicht von Ulf Schubert am

Die Universität Konstanz zeigte eine Fallstudie, wie Suchoberflächen für öffentliche Bibliotheken attraktiver gestaltet werden könnten. Ihr Ansatz namens CollectionDiver verfolgte 4 Ziele: Sichtbarkeit und Zugänglichkeit von Suchkriterien erhöhen, die Transparenz des Suchprozesses erhöhen, proaktive Suchmöglichkeit schaffen und Suche zu einem gemeinsamen Erlebnissen machen.

Das System kombiniert einen Bildschirm für die Ausgabe der Ergebnisse und ein Touch-Bildschirm sowie physische Token für die Eingabe der Suchkriterien. Für die Eingabe von Suchbegriffen wurden die Token auf die Oberfläche gelegt und Begriffe dazu eingegeben. Durch die Position der Token konnten die Suchkriterien kombiniert werden. Das System wurde mit 33 Testpersonen getestet. Das Ergebnis in aller Kürze: Etwa die Hälfte bevorzugten den CollectionDiver gegenüber der Eingabe über eine herkömmlich Suchmaske.

Aber, so interessant wie ich diesen Ansatz auch finde: Die spannendere Frage, die sich angesichts des aktuellen Bibliothekensterbens stellt ist, wie lange es Bibliotheken in ihrer heutigen Form in Deutschland noch geben wird und wie wir in Zukunft unser Wissen für die gesamte Gesellschaft zugänglich machen.

Siehe auch

Diving in at the Deep End: The Value of Alternative In-Situ Approaches for Systematic Library Search

Kategorien: Dies und DasIdeas / Innovation

Ulf Schubert

Ulf ist Experte für Customer/User Experience, Design Management und Touchpoint Management. Er ist bei DATEV als Senior Head of UX & Touchpoint Experience für das Produktdesign der DATEV Produkte und die Customer Experience an allen Kunden-Kontaktpunkten der DATEV verantwortlich. Davor hat er mit seiner Agentur openeyes bzw. später bei SirValUse Unternehmen, wie z.B. eBay, Microsoft, OTTO, Axel Springer und MINI, zu User Experience, Innovation und Design beraten. Er engagiert sich über Bitkom und German UPA für besseres Digital Design in Deutschland. Er teilt seine Erfahrungen über Vorträge auf Konferenzen und Trainings. Er ist einer der Gründer und Organisatoren des UX Stammtisch Franken.