MuC-UP12: Mobile Eye Tracking

Veröffentlicht von Ulf Schubert am

Alexander Rösler (usability.de) ist in seinem Vortrag auf den Einsatz von Eye Tracking bei der Evaluation von mobilen Endgeräten eingegangen. Mittlerweile gibt es mehrere Testwerkzeuge für das mobile Eye Tracking (z.B. von Tobii), die einen wenig intrusive Einsatz ermöglichen. Aber auch wenn die Testwerkzeuge immer besser werden, sieht er folgende Einschränkungen bei mobilen Eye Tracking:
* Eine Fixation deckt einen großen Bereich des Displays ab. Damit sind immer mehrere Elemente im Blickpunkt. In der Auswertung ist dann schwierig zu ermitteln, was genau betrachtet wurde. Je kleiner das Display des mobilen Endgerätes umso weniger nützlich ist Eye Tracking.
* Heatmaps und Gazeplots sind bei mobilen Eye Trackern nicht möglich und bei Tests mit Labor-Eye Trackern für mobile Endgeräte sehr zeitaufwändig
* ca. 25% aller Testpersonen sind nicht trackbar


Ulf Schubert

Ulf ist Experte für Customer/User Experience, Design Management und Touchpoint Management. Er ist bei DATEV als Senior Head of UX & Touchpoint Experience für das Produktdesign der DATEV Produkte und die Customer Experience an allen Kunden-Kontaktpunkten der DATEV verantwortlich. Davor hat er mit seiner Agentur openeyes bzw. später bei SirValUse Unternehmen, wie z.B. eBay, Microsoft, OTTO, Axel Springer und MINI, zu User Experience, Innovation und Design beraten. Er engagiert sich über Bitkom und German UPA für bessere digitale Produktgestaltung in Deutschland. Er teilt seine Erfahrungen über Vorträge auf Konferenzen und Trainings.