Anthony Mann (Make us proud) zeigte in seinem Vortrag sehr anschaulich, warum es sinnvoll ist, Produktideen und Designs Nicht nur so früh wie möglich zu visualisieren, sondern erlebbar zu machen.

Er ging dabei von der Erkenntnis aus, dass wir Informationen aufschreiben, um sie zu verstehen, zu erlernen und in unsere eigenen Gedanken zu übertragen. 

Writing is a catalyst for our minds.

In der digitalen Welt reicht dies aber nicht. Digitale Produkte bestehen im Wesentlichen aus der Interaktion zwischen Mensch und Maschine … also aus dem Verhalten ihrer Anwender. Um gute digitale Produkte gestalten zu können, ist es daher essentiell das Verhalten bzw. die Interaktion zwischen Mensch und Maschine zu verstehen. Und das geht am besten über Ausprobieren. Wie schon Jerome Burner sagte: manche Dinge lernt man nur, wenn man sie macht.

UX Designer sollten daher für die Konzeption eines Produktes weder mit einem schriftlichen Konzept oder starren Skizzen beginnen. Vielmehr sollten Ideen und Konzepte von Anfang an erlebbar visualisiert werden. 

  
Das kann z.B. in Form von klickbaren Skizzen oder „interaktiven“ Papierprototypen passieren.

We need tools that help us think in behaviour. – Anthony Mann

Kategorien: Dies und Das

Ulf Schubert

Ulf ist Experte für Design Management, User Experience und Design Thinking. Aktuell ist er als Head of UX bei DATEV für die User Experience der DATEV Produkte verantwortlich. Davor hat er mit seiner Agentur openeyes bzw. später bei SirValUse Unternehmen, wie z.B. eBay, Microsoft, OTTO, Axel Springer und MINI, zu User Experience, Innovation und Design beraten. Er engagiert sich über Bitkom und German UPA für besseres Digital Design in Deutschland. Er teilt seine Erfahrungen über Vorträge auf Konferenzen und Trainings. Er ist einer der Gründer und Organisatoren des UX Stammtisch Franken.