Die Welt der Connected Devices erfordert aktuell noch, dass Geräte miteinander verbunden bzw. „gepairt“ werden. Dazu geben Anwender einen Pairing-Code, der auf Gerät A angezeigt wird, in Gerät B ein. Da diese Pairing-Codes aus Sicherheitsgründen aus Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung und Zahlen bestehen, ist die manuelle Übertragung des Codes aufwändig und fehleranfällig.

Beispiel: 1wEkXyilO023A

Dieses Paper der University of London und BBC Research beschäftigt sich daher mit der Frage, ob es möglich ist, die Codes für das Pairing von Geräten zu vereinfachen. Grundanforderung dabei ist, dass die Codes sowohl sicher als auch leicht einzugeben sind.

Die Grundidee ist es, auf die zufällige Mischung von Buchstaben und Zahlen zu verzichten und stattdessen Codes zu verwenden, die sich wie normale Worte lesen. Worte sind leichter zu merken und damit schneller einzugeben, als ohne Sinn kombinierte Zeichen. Damit es sicher ist, sprich einer Brutforce-Attacke lang genug Stand hält, müssen laut der Untersuchung immer drei bis vier Worte mit min. 3 Buchstaben kombiniert. Codes könnten damit zukünftig beispielsweise wie folgt aussehen:

  • Gib mal das
  • richtige pferde batterie stapel

Die Übertragung dieser Codes ist offensichtlich weniger fehleranfällig und einfacher.

Siehe auch

Use Your Words: Designing One-time Pairing Codes to Improve User Experience


Ulf Schubert

Ulf ist Experte für Design Management, User Experience und Design Thinking. Aktuell ist er als Head of UX bei DATEV für die User Experience der DATEV Produkte verantwortlich. Davor hat er mit seiner Agentur openeyes bzw. später bei SirValUse Unternehmen, wie z.B. eBay, Microsoft, OTTO, Axel Springer und MINI, zu User Experience, Innovation und Design beraten. Er engagiert sich über Bitkom und German UPA für besseres Digital Design in Deutschland. Er teilt seine Erfahrungen über Vorträge auf Konferenzen und Trainings. Er ist einer der Gründer und Organisatoren des UX Stammtisch Franken.