Leading through Change – Kennzahlen für DesignOps und Design Leader #LDLON #leadingdesign

Kristin Skinner (orgdesignfordesignorgs.com) beobachtet aktuell viele große Unternehmen, die sehr intensiv in Design investieren. Sie ergänzen ihre bestehenden Organisationen um Designfunktionen und entwickeln ihre Designfähigkeiten, um wettbewerbsfähig zu sein. Dadurch ändern sich die Aufgaben von Design-Führungskräften. Anstelle sich um die konkrete Gestaltung kümmern zu können, müssen sich diese mehr um den Aufbau und Ausbau von Organisation, Strukturen und Prozessen für Design kümmern.

Sie zitierte die bekannten 12 Qualitäten für effektive Designorganisationen und hob als wichtigsten Erfolgsfaktor Punkt 12 „Manage operations effectively“ hervor. Die Art und Weise, wie Designorganisationen betrieben und gesteuert werden, ist entscheidend für den Nutzen, den sie stiften können. Der Aufstieg von DesignOps in den letzten Monaten gibt ihr dabei Recht.

Es ist darüberhinaus wichtig, den Nutzen bzw. den Effekt von Designorganisationen im Unternehmen sichtbar zu machen. Dabei geht es nicht um die leidige Diskussion um den ROI von Design. Es geht darum Kennzahlen zum Verhalten der Designorganisation, Kundenbedürfnissen, zum Designprozess und zum entstandenen Nutzen für die Organisation so zu kombinieren, dass sie als Führungsinstrument genutzt werden können. Für die Erhebung von Kennzahlen empfiehlt sie die Nutzung eines bestehenden Frameworks, wie z.B. das Google Heart Framework, das Facebook Framework für Designorganisationen oder das Framework des Teams rund um „Org Design for Design Orgs“.

2019 DesignOps Summit Survey, compiled by Abby Covert

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