Chris Noessel gab in seinem Vortrag eine Antwort auf die Frage, wie wir aus unseren eingefahrenen Denkweisen ausbrechen können, um Neues zu entdecken. Dazu betrachtete er Verfahren, die von Wahrsagern oder in der Unterhaltung verwendet werden, um neue Erkenntnisse und Einsichten zu gewinnen, wie z.B. Tarrotkarten oder Cards Against Humanity. Er nennt diese Verfahren „Meaning Machines“. Alle „Meaning Machines“ basieren auf folgendem Grundprinzip : 

 Seine Antwort war relativ einfach: Suche Dir Artefakte, lasse diese durch Zufall ordnen, interpretiere diese Ordnung und übertrage deren Bedeutung auf den Lebensbereich in dem Du Neues entdecken willst. Auf diese Weise kommt man nahezu automatisch auf neue Ideen und Erkenntnisse … manchmal sind diese dann sehr nützlich und manchmal eben nicht.

 Er veranschaulichte dies mit einem Beispiel zu Comic-Charakteren. Hier wurden die Eigenschaften der Charaktere auf die beiden Achsen eines Diagrammes übertragen und die Kombinationen anschließend visualisiert.

Kategorien: Aktuelle Nachrichten

Ulf Schubert

Ulf ist Experte für Design Management, User Experience und Design Thinking. Aktuell ist er als Head of UX bei DATV für die User Experience der DATEV Produkte verantwortlich. Davor hat er mit seiner Agentur openeyes bzw. später bei SirValUse Unternehmen, wie z.B. eBay, Microsoft, OTTO, Axel Springer und MINI, zu User Experience, Innovation und Design beraten. Er engagiert sich über Bitkom und German UPA für besseres Digital Design in Deutschland. Er teilt seine Erfahrungen über Vorträge auf Konferenzen und Trainings. Er ist einer der Gründer und Organisatoren des UX Stammtisch Franken.