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Berufsbegleitende Weiterbildung und Studiengänge für angehende UX Professionals

Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe berufsbegleitender Weiterbildungs-Programme mit Abschluss und Studiengänge für angehende User Experience und Usability Spezialisten in Deutschland. Ich habe Euch eine Liste der mir bekannten Anbieter zusammengestellt:

Berufsbegleitende Weiterbildungen mit Abschluss

  • artop: Usability & User Experience Professional (Mehr Infos) – Über die Ausbildung bei Artop habe ich von mehreren Teilnehmern ausschließlich sehr positive Bewertungen gehört.
  • Fraunhofer Fit: Zertifizierter Spezialist für Usability und User Experience Testing, Zertifizierter Spezialist für User Requirements Engineering, Zertifizierter Spezialist für Interaktions- und Informationsdesign, Zertifizierter User Researcher, Zertifizierter Usability Engineer (Mehr Infos)
  • HDU Deggendorf: Hochschulzertifikat Usability Engineer (Mehr Infos) – Über die Ausbildung an der HDU habe ich von Teilnehmern positive bis sehr positive Bewertungen gehört.
  • knowledge department: iBUQ Certified Professional for Usability Engineering (Mehr Infos zur Ausbildung, Mehr Infos über IBUQ)
  • Usability Academy: Usability & UX Experte (Mehr Infos)
  • Technische Hochschule Nürnberg – Georg Simon Ohm: Usability Engineering (Mehr Infos)
  • uxperten/IHK Köln: Usability Engineer (IHK) (Mehr Infos); User Experience Manager/in (IHK) (Mehr Infos)
  • XDi: UX 360° – Certified UX & Usability Expert (Mehr Infos)

Studiengänge

  • Hochschule Rhein-Waal: Master Usability Engineering, M. SC. (Mehr Infos)
  • TU Berlin: Studiengang Human Factors (M.Sc.) (Mehr Infos)
  • Technische Hochschule Ingolstadt: Bachelor User Experience Design (Mehr Infos)
  • Universität Siegen: Master Human Computer Interaction (Mehr Infos)

Die Liste erhebt – wie immer – keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Falls ich einen Anbieter übersehen habe, bitte melden.

Siehe auch

German UPA: Wie wird man eigentlich UX/Usability Professional?

chi2016: Closing Keynote – Unlock the World’s Potential

Salman Khan stellte in der Closing Keynote die Community-Plattform Khan Academy vor. Die Khan Academy ist eine Plattform auf der 1,4 Mio nebenberufliche Nachhilfelehrer in 190 Ländern die Fragen von 37 Mio Studenten beantworten und mittels kurz Lehrvideos Nachhilfe geben.

Hinter der Khan Academy steht die Vision einen kostenlosen Zugang zu Wissen bzw. Bildung für die ganze Welt zu schaffen und damit das Potential für eine bessere Welt zu entschlüsseln. Es ist ein praktischer Gegenentwurf zu klassischen Bildungssystemen. Die Idee wird von Gates Foundation und Google gefördert.

Khan Academy is on a mission to unlock the world’s potential. Most people think their intelligence is fixed. The science says it’s not.

Die CHI2016 schließt mit einer wunderbaren Idee und einem amüsanten Vortrag. Es lohnt sich diesen Vortrag im Original anzusehen. 🙂

muc15: Certified Professional for Usability and UX – Advanced Level User Requirements Engineering (CPUX-UR)

Thomas Geis und Knut Polkehn stellten in ihrer Q&A-Session den aktuellen Stand und ihre Erfahrungen mit dem UX-Zertifikat „Certified Professional for Usability and UX – Advanced Level User Requirements Engineering“ (CPUX-UR) vor. Das Zertifikat CPUX-UR ist ein aufbauendes Zertifikat des CPUX-F und bestätigt, dass der Zertifikatsinhaber

  • Nutzungskontextanalysen planen, durchführen, analysieren und kommunizieren kann.
  • Regulatorische Anforderungen an Usability Engineering Prozesse kennt.
  • Nutzungsanforderungen identifizieren, spezifizieren, strukturieren und priorisieren kann.
  • Als User Requirements Engineers Zulieferer für andere Rollen im Entwicklungsprozess sein kann.
  • diese Fähigkeiten im Rahmen einer theoretischen und praktischen Prüfung nachgewiesen hat.

Das Zertifikat setzt die Rolle des Usability Engineers in direkte Beziehung mit der des Requirements Engineers. Aus meiner Sicht ein sehr sinnvoller Schritt, da beide Disziplinen das gleiche Handwerkszeug nutzen und ähnliche Ziele haben. Die Diskussionen im Workshop zeigen aber gewisse Schwierigkeiten bei der Annäherung und Abgrenzung der beiden Disziplinen.

Ich glaube, dass die beiden Disziplinen stärker voneinander lernen und zusammenwachsen müssen. Allein schon deshalb gefällt mir der Begriff des „User Requirements Engineers“ sehr gut. 

Übrigens: Das Pilotseminar für CPUX-UR soll im Übrigen im Februar 2016 stattfinden.

    Zertifikatsstudiengang Usability Engineering Nürnberg

    Der Zertifikatsstudiengang Usability Engineering in Nürnberg nimmt Gestalt an. Die Studieninhalte und Termine stehen. Die Anmeldung für den ersten Studiengang läuft bereits. Die Organisatoren des Zertifikatsstudiengang Usability Engineering (Verbund IQ) haben für Unschlüssige nun die Details zu den Studieninhalten in Form einer Broschüre veröffentlicht. Anmeldeschluss für den nächsten Studiengang ist übrigens am 30. September 2014.

    Wir wollen eine spezifische Usability Fachkompetenz herausbilden und die Gesprächsfähigkeit für den Dialog mit den anderen Disziplinen methodisch unterstützen. Teilnehmen können Absolventen einerHochschule mit einem Abschluss in Design, Informatik, Informationstechnik, Ingenieurwissenschaften, Medien, Psychologie und Sozialwissenschaften oder Menschen mit einer anerkannten berufspraktischen Ausbildungund einschlägiger mindestens zweijähriger Berufserfahrung. Der Studiengang steht nicht nur Akademikern offen sondern auch Praktikern mit Berufserfahrung. Im
    Berufsalltag treffen genau diese Gruppen zusammen: Der Psychologe und der Fachinformatiker beispielsweise, die zusammen an Projekten arbeiten. Im Kurs erfahren die Teilnehmer, wie Schwierigkeiten in der Kommunikation zwischen den Einzeldisziplinen gemeistert werden können. Sie entwickeln hierdurch ein Bewusstsein für die gedanklichen Konzepte der Projektmitglieder aus anderen Disziplinen. So erfahren Sie, wie integrierte Zusammenarbeit den „Clash of
    Cultures“ ersetzt und die vorhanden Potenziale kreativ nutzt. Dozenten der verschiedener Bereiche stehen in den Unterrichtseinheiten für Sie zur Verfügung, der Softwareexperte ebenso wie der der Usability- oder der Designexperte. Was das Zertifikatsstudium auszeichnet ist der enorme Praxisbezug auf akademischer Wissensgrundlage. Besonderen Wert legen wir auf die Erweiterung Ihres praktischen Könnens und Ihre Fähigkeit zur praktischen Umsetzung. Nach zwei Unterrichtstagen mit Wissensvermittlung und wohldosierten Übungsanteilen steht der dritte Präsenztag während eines Kursblocks ganz im Zeichen der praktischen Anwendung und Umsetzung. In Kleingruppen bearbeiten Sie ein kursübergreifendes Lehr-/Lernprojekt. Die Dozenten erläutern Sachverhalte, stellen praktische Aufgaben und leiten Sie an, während Sie selbständig eine Lösung erarbeiten. Am Ende präsentieren Sie als Gruppe Ihre Ergebnisse. Diese
    werden gemeinsam besprochen und eingeordnet. Auf diese Weise entsteht über fünf Kursblöcke hinweg eine solide theoretische und praktische Basis für die Bearbeitung der Studienarbeit im letzten Kursblock, mit der Sie Ihr Studium abschließen. Beiträge externer Spezialisten der Usability / User Experience Community ergänzen die Präsenzphasen. Üblicherweise schließt ein Tag jeder Präsenzphase.

    Siehe auch

    www.verbund-iq.de/lehrgaenge/zertifikat-usability-engineering/