chi2016: Getting User’s Attention in Web Apps in Likable, Minimally Annoying Ways

Veröffentlicht von Ulf Schubert am

Die Carnegie Mellon University und HP untersuchten in ihrer Studie, welche Designelemente geeignet sind, um die Aufmerksamkeit der Nutzer von Webanwendungen zu erlangen. Untersucht wurden Popups, Einblendungen wie Laufschriften, blinkende Elemente, pulsierende Schatten und Icons. Insgesamt wurden 15 verschiedene Gestaltungsvarianten untersucht, die geeignet sind, die Aufmerksamkeit der Anwender auf sich zu ziehen. Im Rahmen einer Crowd-Testing-Studie wurden die Gestaltungsvarianten hinsichtlich Wahrnehmbarkeit, Reaktionszeit, Belastung und Akzeptanz getestet.

Die Ergebnisse im kurzen Überblick:

  • Popups haben erwartungskonform die beste Wahrnehmbarkeit, führen aber auch zur höchsten Belastung bei den Testpersonen.
  • Messageicons haben zwar die höchste Akzeptanz, aber die geringste Wahrnehmbarkeit.
  • Den besten Kompromiss hinsichtlich Belastung, Wahrnehmbarkeit und Akzeptanz bieten pulsierende Schatten, um Bedienelemente oder Informationen hervorzuheben.

Siehe auch

Getting Users‘ Attention in Web Apps in Likable, Minimally Annoying Ways


Ulf Schubert

Ulf ist Experte für Customer/User Experience, Design Management und Touchpoint Management. Er ist bei DATEV als Senior Head of UX & Touchpoint Experience für das Produktdesign der DATEV Produkte und die Customer Experience an allen Kunden-Kontaktpunkten der DATEV verantwortlich. Davor hat er mit seiner Agentur openeyes bzw. später bei SirValUse Unternehmen, wie z.B. eBay, Microsoft, OTTO, Axel Springer und MINI, zu User Experience, Innovation und Design beraten. Er engagiert sich über Bitkom und German UPA für bessere digitale Produktgestaltung in Deutschland. Er teilt seine Erfahrungen über Vorträge auf Konferenzen und Trainings.